Dazlina: Gradina Stražbenica und St. Elijah
Prähistorische Spuren
Gradina Stražbenica ist eine prähistorische befestigte Höhensiedlung, deren Fläche ungefähr 0,6 Hektar beträgt. Die Anlage steht auf dem Gipfel ihres namensgebenden Hügels auf 163,2 Metern Höhe, westlich von Vedro Polje und dem Weiler Matešići in Dazlina. Der Siedlungsbereich wird von einer elliptischen Trockensteinmauer umschlossen, die etwa 300 Meter lang ist. An der Oberfläche gefundene prähistorische Keramikfragmente von Gradina Stražbenica sind in die Bronze- und/oder Eisenzeit datierbar.
Damit sind für Gradina Stražbenica sowohl die topografische Lage als auch die bauliche Form der Anlage überliefert. Der Hügelgipfel, die Höhenangabe und die elliptische Umfassung beschreiben den Ort als klar abgegrenzten Siedlungsbereich. Die ungefähr 0,6 Hektar große Fläche gehört zu derselben Anlage wie die rund 300 Meter lange Mauer; beide Angaben beziehen sich auf Gradina Stražbenica. Die Keramikfragmente ergänzen diese Beschreibung um archäologische Funde, die nicht nur allgemein prähistorisch sind, sondern der Bronze- und/oder Eisenzeit zugeordnet werden können.
Kirche und Pfarrgeschichte
Bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts hatte Dazlina eine eigene Pfarrei. Bis 1522 gehörte Dazlina zum Bistum Skradin; danach gehörte der Ort zum Bistum Šibenik. Im Jahr 1552 bestand in Dazlina eine Bruderschaft des heiligen Elias. Zur historischen Pfarrei Dazlinas zählt die Kirche St. Elijah. Um die in Dazlina gelegene Kirche St. Elijah lag ein früher Friedhof. Als Denkmal der Landschaft ist die Kirche St. Elijah in Dazlina aufgeführt, dem besondere Aufmerksamkeit gebührt.
Die überlieferte Pfarrgeschichte nennt damit eine eigene Pfarrei schon am Beginn des 13. Jahrhunderts und verfolgt ihre kirchliche Zuordnung bis über das Jahr 1522 hinaus. Der Wechsel vom Bistum Skradin zum Bistum Šibenik steht neben der für 1552 genannten Bruderschaft des heiligen Elias. Die Kirche St. Elijah gehört zu dieser historischen Pfarrei; der frühe Friedhof lag um die in Dazlina gelegene Kirche. In den historischen Bezeichnungen erscheinen dabei St. Elijah und der heilige Elias als Namen desselben Kirchen- und Festbezugs.
Feste und Gottesdienst
Die Feste des heiligen Elias und des heiligen Martin gelten als bedeutende Pfarrfeste, die mit Messen in Kirchen auf dem Festland verbunden sind. Zur Feier des heiligen Elias gehörte das Singen von Lesungen außerhalb der Kirche, bevor die Messe begann. Im Gottesdienst an der Kirche St. Elijah in Dazlina wurde Glagolitisch verwendet.
Die Angaben zu den Festen bewahren neben den Namen der beiden Heiligen auch den Ablauf der Eliasfeier: Vor dem Beginn der Messe wurden Lesungen außerhalb der Kirche gesungen. Die Messen standen im Zusammenhang mit Kirchen auf dem Festland. Für den Gottesdienst an St. Elijah ist außerdem die Verwendung des Glagolitischen überliefert, wodurch die Pfarr- und Festgeschichte um eine sprachliche Dimension ergänzt wird.
Umland und weiteres regionales Umfeld
Otočić Bisaga liegt im Umland von Dazlina. Auch Otočić Maslinjak befindet sich im Umland. Otok Murter liegt ebenfalls im Umland von Dazlina, ebenso Otočić Prišnjak. Im weiteren regionalen Umfeld von Dazlina liegt Fort Saint Nicholas. Fort Saint Michael befindet sich ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld. Auch Fort Saint John liegt dort, ebenso Sveti Nikola.
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