Donji Humac: Kirchen, Kunst und Landschaft

Stein, Kirchen und Kunst in Donji Humac

Donji Humac verbindet Ortsgeschichte, Steinhandwerk und Landschaft auf engem Raum. Die Kirche St. Fabian und Sebastian prägt den Ort mit ihrem barocken Glockenturm. In ihr ist ein Fresko aus dem 13. Jahrhundert erhalten, das als eines der ältesten Fresken in Südkroatien gilt. Zugleich ist die Kirche mit einer fortbestehenden Pilgertradition verbunden. Zahlreiche Steinhäuser in Donji Humac zeugen von einer jahrhundertealten Tradition der Steinbearbeitung.

Zum Umfeld von Donji Humac gehören außerdem mehrere historische Kirchen. Dazu zählen die Kirche St. Elijah aus dem 10. Jahrhundert, die auf den Resten eines römischen Mausoleums errichtet wurde, die frühromanische Kirche St. Luke sowie die Kirche des Heiligen Kreuzes aus dem 14. bis 15. Jahrhundert. Diese unterschiedlichen Bauzeiten machen die religiöse Architektur zu einem greifbaren Zugang zur langen Entwicklung des Ortes.

Auch die Jakšić Gallery führt die Verbindung von Kunst und Stein fort. Sie zeigt Gemälde, Schmuck aus Halbedelsteinen und Steinskulpturen und liegt in einem Familienhof, der von den Werkstätten der Künstler umgeben ist. Zu sehen sind außerdem Gebrauchsgegenstände aus Brač-Stein und Steinmöbel. Rund um die Dorfkirche stehen Steinskulpturen, die bei internationalen Bildhauersymposien entstanden, die in Donji Humac organisiert wurden.

Wege, Höhle und Ausblicke

Für Ihre Reiseplanung lassen sich auch Wege und Landschaft einbeziehen. Der Dolčevita-Wanderweg ist etwas länger als sechs Kilometer und führt nach Donji Humac und Dračevica. Die Radtour „Biciklistička tura od vrha do mora“ führt bergab von Vidova Gora über eine Feldstraße nach Nerežišća und zum landeinwärts gelegenen Dorf Donji Humac.

Die Kopačina-Höhle liegt nordwestlich von Donji Humac und 500 Meter westlich des Steinbruchs Gnjilac. Ein Plateau auf der Südseite der Höhle bietet Ausblicke über das Tal von Donji Humac in Richtung der westlichen Küste von Brač. Die archäologischen Schichten der Kopačina-Höhle umfassen epigravettische Artefakte und Fauna aus dem Spätglazial, der späten Phase der Eiszeit. Darauf folgen mesolithische Werkzeuge, bronzezeitliche Keramik und eine bronzezeitliche Axt.

Traditioneller Geschmack und persönliche Schwerpunkte

Zur örtlichen Esskultur gehört die Taverne Kopačina in Donji Humac. Dort stehen traditionelle kroatische Gerichte mit einem Schwerpunkt auf Lamm-Spezialitäten im Mittelpunkt. Verwendet werden Zutaten aus bäuerlicher Erzeugung und hausgemachtes Olivenöl. Damit ergänzt ein konkreter kulinarischer Bezug die historischen, künstlerischen und landschaftlichen Eindrücke.

Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie diese Ortsbezüge als persönlichen Maßstab nehmen. Wenn Kirchen, Steinbearbeitung und Kunst zu Ihren wichtigsten Interessen gehören, rücken die historischen und künstlerischen Schauplätze in den Vordergrund. Wenn Sie den Dolčevita-Weg, die Radtour oder die Landschaft an der Kopačina-Höhle einplanen, bestimmen dagegen Ihre vorgesehenen Aktivitäten den gewünschten Schwerpunkt Ihres Aufenthalts.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Nerežišća.

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