Martinšćica zwischen Ortsgeschichte und Naturerlebnis

File:Defibrillator (Martinšćica).jpg File:Defibrillator (Martinšćica).jpg Foto: APneunzehn74 via Wikimedia Commons, CC0

Kulturgeschichte in Martinšćica

Im Ort befindet sich das Andrija-Linardić-Museum in einem Sforza-Landschloss aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Das Museum präsentiert eine Dauerausstellung zu Andrija Linardić, eine ethnologische Ausstellung und traditionelle Fischereigeräte. Das Landschloss verbindet den Museumsbesuch mit einem konkreten historischen Bauwerk in Martinšćica. Die Dauerausstellung zu Andrija Linardić steht neben den ethnologischen Inhalten und den traditionellen Arbeitsgeräten der Fischerei. Die Fischereigeräte ergänzen die Präsentation um traditionelle Arbeitsmittel der Fischerei. Wenn Sie Ihren Kroatienaufenthalt gern mit konkreten Einblicken in Martinšćica verbinden, lässt sich das Museum als kultureller Schwerpunkt berücksichtigen. Für Kulturinteressierte lässt sich dieser Besuch direkt im Ort Martinšćica mit den Bauwerken des historischen Kerns verbinden.

Historischer Ortskern und Küste

Zum historischen Kern von Martinšćica gehören die Kirche und das Kloster des heiligen Hieronymus, die 1479 gegründet wurden, sowie ein Küstenschloss aus dem 17. Jahrhundert, das als Kaštel bekannt ist. Die Datierungen reichen dabei vom Gründungsjahr 1479 bis zum Küstenschloss des 17. Jahrhunderts in Martinšćica. Oberhalb eines kleinen Strandes steht außerdem die Kirche des heiligen Martin. Im Ortsbild liegen damit sakrale Gebäude, ein Küstenschloss und eine Kirche oberhalb des Strandes. Die Kirche und das Kloster gehören zum historischen Kern, während das Kaštel als Küstenschloss eine weitere bauliche Seite von Martinšćica bildet. Die Martinskirche steht oberhalb des kleinen Strandes und verbindet das Ortsbild räumlich mit der Küste. Bei Ihrer Planung können Sie den historischen Kern deshalb als Abschnitt für Baugeschichte und religiöse Traditionen betrachten und die Lage der Kirche des heiligen Martin als eigenen Punkt zur Küste wahrnehmen. Kirche und Kloster teilen die Gründungsangabe 1479. Das Kaštel wird ausdrücklich als Küstenschloss bezeichnet.

Wanderung zu bronzezeitlichen Spuren

Eine Wanderung auf den Hügel des heiligen Christophorus führt zu den Überresten von Trockenmauern, die einst ein bronzezeitliches Hillfort schützten. Die Trockenmauern gehören zur früheren Schutzanlage des Hillforts und liegen als historisches Ziel auf dem Hügel des heiligen Christophorus. Kulturinteressierte können dort die Trockenmauern und das bronzezeitliche Hillfort als konkrete historische Station außerhalb des Museums betrachten. Der Aufstieg lässt sich als eigener Tagespunkt neben Museum und historischem Ortskern einplanen. Die Trockenmauern hatten einst eine Schutzfunktion für das Hillfort.

Das Umfeld räumlich einordnen

Hlm liegt im umliegenden Gebiet von Martinšćica. Auch Perskra liegt in der Umgebung von Martinšćica, während sich Otočić Visoki in der näheren Umgebung befindet. Otok Cres liegt im umliegenden Gebiet von Martinšćica. KZ Rab liegt im weiteren regionalen Gebiet. Für die Kroatienplanung rund um Martinšćica reicht der räumliche Blick somit vom nahen Umfeld bis zu einem weiter gefassten regionalen Bereich.

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