Miholašćica: Kirchen, römische Spuren und Küstenlandschaft
Unterkünfte in Miholascica
Miholašćica stammt aus der römischen Zeit. An der sandigen Küste der Bucht von Miholašćica liegen die Reste einer römischen Villa mit Mosaiken. Damit gehört ein archäologischer Fundplatz unmittelbar zur Küste des Ortes und ergänzt die historischen Spuren, die auf der Anhöhe und im Siedlungsbereich liegen.
Kultur und Geschichte
Auf einer Anhöhe nördlich von Miholašćica befindet sich das Hügelfort Sv. Kristofor. Es ist ein prähistorisches Hügelfort, dessen Nutzung bis ins 13. Jahrhundert fortbestand. Um 1200 bildete es die Grundlage für eine romanische Kirche, die dem heiligen Christophorus geweiht war. Der Name des Ortes ist dagegen mit der bestehenden Kirche des heiligen Michael verbunden: Sie steht oberhalb des Meeresufers von Miholašćica und gab der Siedlung ihren Namen.
Sv. Krstipul (St Christopher) ist auf Etappe 6 der Via Apsyrtides als Punkt von Interesse verzeichnet. Der Wegbezug führt dabei zur Anhöhe nördlich von Miholašćica, während die römischen Villenreste an der Buchtküste liegen. So sind innerhalb des Ortes unterschiedliche historische Schauplätze mit jeweils eigener Lage überliefert.
Der archäologische Fundplatz St. Christopher bei Miholašćica ist unter der Registriernummer Z-1767 als geschütztes Kulturgut ausgewiesen. Villa Rusticae–Studenčići gilt innerhalb von Miholašćica als archäologische Stätte und Kulturgut. Die beiden Bezeichnungen bewahren damit unterschiedliche Hinweise auf die archäologische Überlieferung des Ortes: einmal den geschützten Fundplatz mit Registriernummer, einmal die als Stätte und Kulturgut geltende Villa Rusticae–Studenčići.
Die historischen Bezüge liegen damit an mehreren klar benannten Stellen des Ortes: auf der Anhöhe nördlich von Miholašćica, oberhalb des Meeresufers, innerhalb des Siedlungsbereichs und an der Küste der Bucht. Zu ihnen gehören das Hügelfort, die beiden Kirchen, die archäologische Stätte und die römischen Villenreste mit Mosaiken.
Küste und Wege
Miholašćica Beach ist als R1-organisierter Badestrand ausgewiesen. Zum R1-Badebereich gehört ein bestehendes Kiesufer. Die Strandbezeichnung und die Uferform bleiben dabei eng mit der Bucht verbunden, an deren sandiger Küste die Reste der römischen Villa mit Mosaiken liegen.
Der Plan von Miholašćica sieht markierte Wege für Spaziergänge vor. Entlang dieser Wege sind kleine Rastbereiche möglich. Damit nennt der Plan neben dem geschützten Siedlungs- und Landschaftsbestand auch eine konkrete Wegeführung innerhalb des Ortes.
Landschaft
Der Plan schützt die bestehende autochthone Vegetation, Macchie und felsigen Boden. Diese Bestandteile werden innerhalb des Siedlungsgefüges durch bestehende Olivenhaine, Weinberge und Gärten ergänzt. Die geschützten Flächen umfassen somit sowohl natürliche Vegetation und felsige Böden als auch bewirtschaftete oder gärtnerisch geprägte Bereiche.
In der Olivenhain- und Weinberglandschaft von Miholašćica sind Trockenmauern erhalten. Sie gehören zu den überlieferten Elementen dieser Kulturlandschaft und stehen neben den im Plan genannten Gärten, der Macchie und dem felsigen Boden.
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