Kolocep: Kirchen, Geschichte und Wege ohne Autoverkehr
Unterkünfte in Kolocep
Kolocep besitzt rund 17 Kulturdenkmäler, zu denen hauptsächlich kleine Kirchen und Kapellen gehören; ihre Entstehung reicht durch mehrere Epochen bis zum 16. Jahrhundert, und die Festung Kaštio steht oberhalb des Hafens von Donje Čelo.
File:A view to the Koločep island in Croatia (48612714753).jpg
Foto: dronepicr via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Weitere Reiseziele: Prijevor, Trsteno, Gromača, Sipanska Luka, Osojnik, Lozica, Zaton, Komolac
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche St. Maria wird in die Zeit vom 13. bis zum 15. Jahrhundert datiert und enthält Skulpturen, die dem 14. sowie dem 16. Jahrhundert zugeordnet werden.
Die mittelalterliche Kirche St. Antonius der Abt bewahrt ein Polyptychon von Ivan Ugrinović aus dem Jahr 1434.
Auf halber Hanghöhe von Gornje Čelo steht die vorromanische Kirche St. Antonius von Padua, deren Bauzeit dem 11. und 12. Jahrhundert zugeordnet wird.
Zu den für Kolocep verzeichneten historischen Kirchen gehört die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit.
Neben der Kirche Mariä Himmelfahrt in Donje Čelo liegt eine Pfarrsammlung. Sie zeigt eine rekonstruierte Altarschranke aus dem 11. Jahrhundert aus der Kirche St. Michael, ein Polyptychon aus dem 15. Jahrhundert sowie Material zu sieben erforschten Kirchen und archäologischen Stätten auf Kolocep.
In Donje Čelo sind Reste von Wehrtürmen erhalten, die errichtet wurden, nachdem die Insel im 16. Jahrhundert von den Türken verwüstet worden war.
Viele Gebäude auf Kolocep stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert und zeigen fein behauenes Mauerwerk sowie architektonische Detailgestaltung.
Zu den Wohnhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert gehören zugehörige Wirtschaftsgebäude, etwa kleine Mühlen.
Die Einwohner Koloceps waren vom 14. bis zum 18. Jahrhundert für den Korallenabbau bekannt.
Die Zeitangaben reichen bei den genannten Bauwerken vom 11. bis zum 17. Jahrhundert. Sie betreffen unterschiedliche Bestandteile des Inselbilds: vorromanische und mittelalterliche Kirchen, Skulpturen und Polyptychen, Wehrtürme sowie Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Auch der historische Korallenabbau gehört zu den überlieferten Tätigkeiten der Einwohner.
Wege und Küste
Ein Fußweg durch das Inselinnere stellt die Verbindung zwischen Donje Čelo und Gornje Čelo her.
Über Kolocep erstreckt sich ein weitläufiges Netz von Fußwegen; Autoverkehr gibt es auf der ganzen Insel nicht.
Kolocep bietet abgeschiedene Strände, die sich für einen ruhigen Urlaub am Meer eignen.
Ein öffentlicher Passagierdienst verbindet den Hafen Gruž in Dubrovnik mit dem Hafen von Gornje Čelo. Die Verbindung besteht in beide Richtungen.
Für die Anreise ist der öffentliche Passagierdienst als Verbindung zwischen Gruž und Gornje Čelo genannt. Auf der Insel selbst gibt es keinen Autoverkehr; zwischen Donje Čelo und Gornje Čelo sowie durch das Inselinnere bilden Fußwege die vorhandenen Verbindungen.
Landwirtschaft
Zur mediterranen Landwirtschaft auf Kolocep gehören Oliven und Weinreben.
Hinzu kommen Feigen, Johannisbrot und Zitrusfrüchte.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Dubrovnik.