Smokvica: Pošip, Panoramaweg und steinerne Ortsgeschichte
Unterkünfte in Smokvica
Wein und Landschaft
Smokvica und das benachbarte Čara bilden das wichtigste Pošip-Weinanbaugebiet. Der Ort ist mit Weinverkostungen bei lokalen Weingütern und mit lokalen Speisen verbunden. Damit steht der Weinbau nicht nur für die Bezeichnung der Region, sondern auch für einen sichtbaren Teil der Landschaft rund um Smokvica.
Die Verbindung von Weinbau und Landschaft zeigt sich in den Weinfluren ebenso wie in den Olivenhainen. Auf den Feldern stehen etwa zwei Millionen Rebstöcke sowie etwa 176.000 Olivenbäume. Beide Angaben sind Näherungswerte und beschreiben die Größenordnung der landwirtschaftlich genutzten Flächen. Der Pošip-Anbau wird dadurch als prägender Bestandteil des Ortes greifbar, ohne von den weiteren Merkmalen Smokvicas getrennt zu sein.
Von Smokvica reicht der Blick über die umliegenden Hügel, Weinberge und das Meer. Zur Besucherlandschaft des Ortes gehören Steinhäuser, idyllische Straßen, jahrhundertealte Weinberge und Olivenhaine. Die steinernen Fassaden, Treppen und Straßen zeigen die Steinmetztradition Smokvicas. So treffen im Ortsbild landwirtschaftliche Flächen, traditionelle Bauformen und die Aussicht auf das Meer unmittelbar aufeinander.
Wandern und Radfahren
Smokvica hat Rad- und Wanderwege durch seine Weinfluren. Der Smokvica-Panoramaweg beginnt vor der Kirche Gospa od Kandelora.
Der Weg steigt in Richtung St. Rok an und bietet Ausblicke über Smokvica, die Weinberge und das Meer. Zu den Stationen des Panoramawegs gehört die Kirche St. Cyprian, die erstmals 1329 erwähnt wurde. Der Weg führt weiter zur Kirche St. Vid, die auf das Jahr 1420 datiert ist und ein Steinrelief zeigt.
Auf dem Panoramaweg verbinden sich damit der Ausgangspunkt an der Kirche Gospa od Kandelora, der Anstieg in Richtung St. Rok und die beiden genannten Kirchen. Die Route führt durch eine Landschaft, in der Weinberge und Meerblick ebenso zum beschriebenen Verlauf gehören wie die historischen Bauwerke entlang des Weges.
Kultur und Ortsbild
Im Ort steht die Pfarrkirche Očišćenja Marijina, eine neoromanische Kirche mit drei Schiffen. Ihr Bau begann 1902 und wurde bis 1920 fortgesetzt. Die drei Schiffe und die neoromanische Gestaltung gehören damit zu einem Bauwerk, dessen Errichtung sich über den Zeitraum von 1902 bis 1920 erstreckte.
Die venezianische Loggia an Großem und Kleinem Platz stammt aus dem 17. Jahrhundert. Sie ergänzt die steinernen Fassaden, Treppen und Straßen um ein weiteres benanntes Element des Ortsbildes. Die Datierung der Loggia in das 17. Jahrhundert steht dabei für eine andere Bauzeit als die zwischen 1902 und 1920 errichtete Pfarrkirche.
Im kulturellen Ortsbild stehen somit Bauwerke und handwerklich geprägte Details aus unterschiedlichen Zeiten nebeneinander: die Pfarrkirche mit ihrer neoromanischen Form und drei Schiffen, die venezianische Loggia an den beiden Plätzen sowie Fassaden, Treppen und Straßen, die Smokvicas Steinmetztradition zeigen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Smokvica.