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Privlaka: Küste, Surfen und überlieferte Bräuche

Unterkünfte in Privlaka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Privlaka liegt auf einer sandigen Halbinsel, die sich über mehrere Kilometer erstreckt. Ihre Lage befindet sich zwischen der Bucht von Nin und dem Zadar-Kanal. An drei Seiten ist der Ort von kristallklarem Sand und flachem, warmem Meer umgeben.

Küste

Direkt an der Lučica von Privlaka beginnt eine angelegte Promenade, die nach Westen verläuft und über nahezu die gesamte Halbinsel führt. Von ihrer Strecke aus bieten sich Ausblicke auf den Sonnenuntergang. Wer einen Spaziergang plant, kann die Promenade direkt an der Lučica beginnen und die westliche Richtung der Strecke aufnehmen.

In Sabunike liegt ein Aussichtspunkt, der als Fotopunkt dient. Bei Spaziergängen erreicht man ihn über die langen Promenaden. Besonders in den Abendstunden bietet sich der Aussichtspunkt an. Für einen Spaziergang zum Fotopunkt lässt sich diese Tageszeit berücksichtigen.

Die Küstenlandschaft verbindet dabei die lange, sandige Halbinsel mit flachem, warmem Meer und der westwärts verlaufenden Promenade. So gehören geografische Lage, Uferbereich und Spazierweg in Privlaka eng zusammen, ohne dass die einzelnen Orte und ihre jeweiligen Merkmale gleichgesetzt werden.

Wassersport

Dank des günstigen, beständigen Windes vom Velebit gilt Sabunike neben Bol auf Brač als eines der bekanntesten Surfziele Kroatiens. Im September und Oktober ist der Ort besonders für Surfer und Windsurfer geeignet. Wenn Sie eine dieser beiden Wassersportarten ausüben möchten, liegt der genannte geeignete Zeitraum im frühen Herbst.

Geschichte und Kultur

In schriftlichen Dokumenten wird Privlaka erstmals im Jahr 1296 als Weinbauort erwähnt. Die Crkva Sv. Vida entstand im 14. Jahrhundert und ist vollständig erhalten. Bis heute findet dort im Juni am Festtag des Schutzheiligen ein Gottesdienst statt.

Der Brunnen Sokolar ist der bekannteste der zwölf erhaltenen Brunnen von Privlaka. Mit ihm ist eine Legende über eine unglückliche Liebe verbunden. Diese Legende wird im ersten kroatischen Roman erwähnt.

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Die erhaltene Kirche, der Gottesdienst am Festtag und der Brunnen Sokolar stehen für verschiedene historische Bezugspunkte innerhalb des Ortes. Dabei verweist die Kirche auf ein Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert, während der Brunnen zusätzlich mit einer überlieferten Erzählung und ihrer Erwähnung in der kroatischen Literatur verbunden ist.

Traditionen

Ludru ist eine traditionelle Fischfangmethode in Privlaka, die dort seit vielen Jahrzehnten von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Tradition der Sabunjari ist mit der mühevollen Gewinnung von Sand aus dem Meer verbunden.

Bei den beiden Bezeichnungen stehen unterschiedliche überlieferte Tätigkeiten im Mittelpunkt: Ludru gehört zum traditionellen Fischfang, Sabunjari zur mühevollen Gewinnung von Sand aus dem Meer. Beide Traditionen werden mit Privlaka verbunden und verweisen auf Arbeiten, die über lange Zeit weitergegeben wurden.

Die traditionelle „Privlačka lignjijada“ findet seit fast einem Jahrzehnt im November statt. Sie hat einen sportlich-humanitären Charakter und soll die traditionelle Fangmethode für Tintenfische namens Kosavica bewahren. Die Bezeichnung Kosavica gehört dabei zur überlieferten Methode des Tintenfischfangs.

Bei „Naši stari običaji“ können Gäste traditionelle Lieder und Trachten des Kultur- und Kunstvereins Privlaka kennenlernen. Ebenso können sie ursprüngliche traditionelle Gerichte aus Privlaka verkosten, wie sie früher zubereitet wurden. Wer dort traditionelle Speisen kennenlernt, begegnet Gerichten aus Privlaka in ihrer früheren Zubereitungsweise.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Privlaka.

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