Frata – Kirche, Archäologie und traditionelle Landwirtschaft

Kirche und Landwirtschaft

Das kirchliche Erbe von Frata konzentriert sich auf die einschiffige Kirche des heiligen Erzengels Michael. Flache Seitenkapellen begleiten den Bau; daran schließt sich ein tiefes, rechteckiges Sanktuarium an. Im Kirchenraum folgen auf das einschiffige Langhaus die flachen Seitenkapellen und das tiefe rechteckige Sanktuarium in einer klaren Abfolge. Die Pfarrei wurde 1596 gegründet. Zur kirchlichen Geschichte gehört auch, dass ein Teil der künstlerischen und liturgischen Ausstattung heute in der sakralen Sammlung in Tar aufbewahrt wird. Zur Ausstattungsgeschichte gehören damit künstlerische und liturgische Gegenstände, von denen ein Teil in Tar verwahrt wird. Die unterschiedliche Raumtiefe von Seitenkapellen und Sanktuarium gehört zur klar erkennbaren Bauform der Kirche.

Mit Frata ist außerdem traditionelle Landwirtschaft verbunden. Auf den Feldern werden Oliven, Weinreben und Obst angebaut. Diese Kulturen prägen den landwirtschaftlichen Bezug des Ortes und ergänzen die historische Seite um Themen, die mit Boden, Pflanzen und der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse verbunden sind. Olivenhaine, Reben und Obstbau gehören dabei zu unterschiedlichen Formen der Nutzung ländlicher Flächen. Zusammen stehen sie für den Anbau von Bäumen, Reben und Obstpflanzen als Teile der traditionellen Landwirtschaft.

Archäologie im Tar-Vabriga-Gebiet

Im weiteren Tar-Vabriga-Gebiet liegen archäologische Zeugnisse und Stätten aus verschiedenen Epochen. Dinosaurierspuren führen in die Erdgeschichte, während prähistorische Wallburgen von frühen Siedlungsformen zeugen. Römische ländliche Villen verweisen auf die Nutzung des Landes in der Antike. Ergänzt wird dieses Spektrum durch Olivenpressen, die mit der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse verbunden sind, und durch Zeugnisse der Amphorenproduktion. Versunkene Häfen und Kaianlagen erweitern den Blick schließlich um maritime Anlagen und die frühere Nutzung der Küste. Die römischen Villen stehen als ländliche Anlagen neben den prähistorischen Wallburgen; Olivenpressen und Amphorenproduktion ergänzen die Zeugnisse um Verarbeitung und Herstellung. So reichen die archäologischen Spuren von der Erdgeschichte über prähistorische Siedlungsanlagen und römische Landgüter bis zu Verarbeitung, Herstellung und maritimer Nutzung.

Die archäologischen Themen reichen damit von Spuren aus der Erdgeschichte über Siedlungen und römische Landgüter bis zu Landwirtschaft, Handwerk und Hafenanlagen.

Orte in der Umgebung

Sveta Ana und Rt liegen im nahen Umfeld von Frata. Im umliegenden Gebiet befinden sich Otočić Sveti Nikola, Kazalac und Badnjak.

Kulturelle Ziele im regionalen Umfeld

Im umliegenden Gebiet von Frata liegt die Euphrasius-Basilika. Dvigrad Castle und das Maritime Museum befinden sich im weiteren regionalen Umfeld. Die Basilika steht für sakrale Architektur, Dvigrad Castle für Burggeschichte und das Maritime Museum für maritime Vergangenheit. Vor einer Anreise sollten Kulturinteressierte die jeweils aktuellen Zeiten prüfen. Die Euphrasius-Basilika ergänzt die sakrale Architektur, während Dvigrad Castle und das Maritime Museum Burggeschichte und maritime Vergangenheit vertreten.

Weitere Ortsseiten: Bonaci, Červar-Porat, Perci, Antonci, Fuškulin, Mihatovići, Kukci und Banki.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Poreč.

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