Tar: Kirche, Geschichte und Olivenwege
Unterkünfte in Tar
In Tar steht die Pfarrkirche des heiligen Martin. Ihre Ausstattung umfasst religiöse Kunstwerke und Skulpturen. Im Sommer finden in der Kirche Konzerte mit klassischer Musik statt. Eine Steininschrift erinnert an den Besuch von Papst Pius VII. in Tarska Vala am 13. und 14. August 1800. Damit bewahrt die Kirche sowohl religiöse Kunst als auch eine konkrete historische Erinnerung an Tar und seine Umgebung.
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Kultur und Geschichte
Nahe Tar befindet sich die archäologische Zone Stancija Blek-Sv. Križ. Sie gilt als Siedlung und Befestigung und reicht zeitlich von der Spätantike bis ins Mittelalter. Der Ort verbindet damit mehrere historische Epochen innerhalb eines klar abgegrenzten archäologischen Bereichs.
An den Turmmauern von Stancija Blek sind Teile einer römischen villa rustica erhalten. Diese Mauern wurden in opus quadratum errichtet, also aus regelmäßig zugerichteten Steinblöcken. Reste von Pressen und Ölmühlen weisen dort auf Wein- und Ölproduktion hin. Die baulichen Überreste und die Spuren der Verarbeitung gehören somit zu demselben historischen Ortsbild.
Tar prosperierte im 18. und 19. Jahrhundert durch Öl- und Weinexporte. Diese Exporte waren mit dem Hafen in Tarska Bay verbunden. Der frühere, mit Tar verbundene Standort ist heute als Stari Tar bekannt; ebenfalls gebräuchlich ist die Bezeichnung Torre Vecchia. Die Ortsgeschichte steht dadurch eng mit der Verarbeitung und dem Weitertransport von Öl und Wein in Verbindung.
Fischertradition in Santa Marina
Das Fischerhaus Santa Marina ist ein Interpretationszentrum. Besucher lernen dort etwas über das Leben der örtlichen Fischer. Die Ausstellung verwendet Fischereigeräte und Gegenstände. Sie präsentiert Fischerei als wichtige Tätigkeit von Tar und Vabriga. Die Gegenstände in der Ausstellung machen dabei den Arbeitsalltag und die örtliche Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs zum Thema.
Radrouten und Landschaft
Die 121 Staza Maslina ist eine offizielle Radtour. Ihr Verlauf führt von Tar/Vabriga über Santa Marina und Stancija Blek nach Vabriga. Die Tour erkundet das Olivenanbaugebiet der Halbinsel Lanterna in mediterraner Umgebung. Bei Ihrer Tagesplanung können Sie berücksichtigen, dass die Strecke als leicht eingestuft und 14,9 Kilometer lang ist. Auf dem Verlauf werden damit die Landschaft der Lanterna-Halbinsel und die Stationen Santa Marina sowie Stancija Blek miteinander verbunden.
Der Weg Od ulike do ulja eignet sich zum Radfahren. Sein erster Abschnitt unterstützt außerdem das Reiten. Wenn Sie diesen Abschnitt mit dem Pferd zurücklegen möchten, können Sie am Start Pferde mieten.
Für die Rückkehr von Tar nach Lanterna steht im Zusammenhang mit dieser Route eine Busverbindung zur Verfügung. Die Verbindung gehört dabei zum beschriebenen Zusammenhang mit dem Weg Od ulike do ulja.
Ausblick vom Glockenturm
Bei klarem Wetter kann Venedig manchmal vom Glockenturm in Tar aus gesehen werden. Der mögliche Fernblick ergänzt die örtlichen Stationen um einen Blick über die nähere Landschaft hinaus.
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