Bicici: Via St. Martin und Martinja-Tradition
Unterkünfte in Bicici
Bičići hat eine lang bestehende Martinja-Tradition. Sie ist mit der Verehrung des heiligen Martin verbunden; ihre Ursprünge werden in die fränkische Zeit datiert.
Weitere Ortsseiten sind Prhati, Hrboki, Juricev Kal, Kožljani, Puntera, Petehi, Rebići und Želiski.
Via St. Martin
Für Ihre Tagesplanung ist die Via St. Martin als 14,1 Kilometer lange, etwa vier bis fünf Stunden dauernde Wander- und Radrunde mit 111 Metern Höhengewinn beschrieben. Sie beginnt und endet in Bičići.
Die Rundform führt vom Ausgangspunkt in Bičići über Glavani wieder zum Ort zurück. Damit sind Start und Ziel derselben Ortslage zugeordnet, während die Streckenlänge und die ungefähre Dauer den zeitlichen Rahmen der Unternehmung angeben. Der Höhengewinn von 111 Metern ist als zusätzlicher Bestandteil der Routenbeschreibung genannt.
Über Glavani und den lokalen Adrenaline Park führt die Route zurück nach Bičići. Der Park ist als optionaler Halt mit Abenteueraktivität in die Wander- oder Radausfahrt einbezogen.
Der Adrenaline Park steht damit als eigener, nicht zwingender Zwischenhalt neben dem eigentlichen Verlauf der Runde. Die Via St. Martin verbindet in ihrer beschriebenen Form eine Wanderstrecke und eine Radstrecke; beide folgen dem Rundkurs über Glavani und zurück nach Bičići.
Kultur
Nördlich von Bičići liegt die einschiffige Kirche des heiligen Martin. Ihr Ursprung wird wahrscheinlich in das 11. Jahrhundert datiert, und 1315 wurde sie restauriert.
Die Bezeichnung einschiffig verweist auf einen Kirchenraum mit einem einzelnen Schiff. Zu den erhaltenen historischen Elementen gehört das Kreuzigungsfresko, das in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert wird. Außerdem wird sie mit einem Kloster in Verbindung gebracht, das im Istrian Survey von 1325 erwähnt wird.
Die Kirche enthält ein erhaltenes Kreuzigungsfresko aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Die historische Einordnung bleibt dabei zeitlich gestaffelt: Die Martinja-Tradition verweist auf die fränkische Zeit, der vermutete Ursprung der Kirche auf das 11. Jahrhundert. Die Restaurierung von 1315, das Kreuzigungsfresko aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts und die Erwähnung eines Klosters im Istrian Survey von 1325 ergänzen diese Ortsgeschichte um konkrete Anhaltspunkte aus unterschiedlichen Epochen für Bičići.
Geografische Einordnung
Bičići liegt außerhalb der Hauptstraßenkorridore und im hügeligen Hinterland. Bei der Anfahrt führt die lokale Straße Orbanići–Šajini in den Ort.
Für die Anfahrt ist damit die lokale Verbindung Orbanići–Šajini die benannte Straßenorientierung. Die Ortslage wird zugleich durch das hügelige Hinterland und die Entfernung zu den Hauptstraßenkorridoren charakterisiert.
Umgebung
Im umliegenden Gebiet von Bičići liegen der Soardo-Bembo-Palast und Vižače. Dvigrad Castle liegt ebenfalls in der Umgebung.
Auch Brestovica und Standar liegen im umliegenden Gebiet von Bičići.
Im weiteren regionalen Umfeld von Bičići liegt das Arheološki muzej Istre. Goli und Škaraba liegen ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Barban.