Vintijan: Radwege, Natur und römische Spuren
Unterkünfte in Vintijan
Wenn Sie ruhige Erholung und einen naturorientierten Aufenthalt abseits belebterer Touristenbereiche suchen, eignet sich Vintijan als bewachsene Hügelsiedlung oberhalb von Pješčana Uvala. Die Lage auf einem Hügel und die erhaltenen Spuren verschiedener Epochen geben dem Ort ein Landschaftsbild, in dem Naturraum und Geschichte eng beieinanderliegen.
Für Besucher, die in Vintijan bleiben, liegen Geschäfte, Restaurants und Bars in den nahe gelegenen Orten Vinkuran und Pješčana Uvala. Dort stehen außerdem Strände für Besucher zur Verfügung. Die Alltagsangebote und die Strände sind damit den beiden benachbarten Orten zugeordnet, während Vintijan selbst als bewachsene Hügelsiedlung beschrieben ist.
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Landschaft und Natur
Brdo Soline liegt in Vinkuran und ist als Waldpark geschützt. Die Unterschutzstellung dieses Waldparks besteht seit 1996. Der Schutzstatus gehört damit zur beschriebenen Geschichte des Waldparks und ist zeitlich seit 1996 eingeordnet.
Im Park šuma Soline gibt es einen Lehrpfad, den Sie zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad befahren können. Die Radroute der Medulin-Riviera verläuft durch Park šuma Soline. Der Park verbindet in der beschriebenen Nutzung somit einen Lehrpfad mit einer regionalen Radroute, ohne dass beide Strecken dieselbe Funktion erhalten.
Rad- und Wanderwege
Die Banjolka-Radroute beginnt in Banjole, kehrt dorthin zurück, führt unterwegs nach Vintijan und setzt sich ab diesem Ort nach Pješčana Uvala fort. Ihre beschriebene Streckenführung verbindet damit einen Start- und Endpunkt in Banjole mit den beiden weiteren Orten Vintijan und Pješčana Uvala.
Trail 4a „Lastavica“ verläuft als 11 km lange Wanderroute von Pula nach Banjole und passiert auf diesem Weg Vintijan. Die genannte Länge macht die Route als eigenständige Wanderstrecke von Pula nach Banjole erkennbar; Vintijan liegt dabei auf ihrem Verlauf.
Römische Spuren
Cave Romane in Vinkuran ist ein antiker römischer Steinbruch. Das dort gewonnene Gestein wurde im 1. Jahrhundert für den Bau der Arena von Pula abgebaut. Der Steinbruch ist damit sowohl als antiker Ort in Vinkuran als auch durch seine historische Verbindung mit der Arena von Pula eingeordnet.
Cave Romane ist für Besucher geöffnet und gilt als Ort mit hervorragender Akustik sowie ungefähr 1.000 Sitzplätzen. Die Angabe zu den Sitzplätzen bleibt dabei eine ungefähre Größenordnung, während die Akustik als beschriebene Eigenschaft des Ortes gilt.
Von Vintijan ist Cave Romane in Vinkuran wenige Minuten zu Fuß entfernt. Der genannte Fußweg stellt die räumliche Beziehung zwischen der Hügelsiedlung und dem Steinbruch her, ohne eine weitergehende Entfernungsangabe zu machen.
Geschichte
Der Name Vintijan leitet sich wahrscheinlich von der römischen Familie Vettii ab. Zu den archäologischen Überresten auf Vintijan Gradina gehören zwei Grabhügel. Die beiden Grabhügel datieren auf etwa 1500 v. Chr. Die Namensdeutung und die Grabhügel verweisen damit auf unterschiedliche historische Ebenen, wobei die Datierung der Grabhügel ungefähr bleibt.
An den Hängen von Vintijan Gradina sind Spuren einer alten römischen Zisterne erhalten. Im Jahr 1331 kam Vintijan unter venezianische Herrschaft. Die frühere römische Siedlung, die mit Vintijan verbunden war, lag an den Südwesthängen eines Hügels. Sie erstreckte sich bis zum Meer.
Gradina/Gradine ist die Bezeichnung für Vintijans höchsten Hügel und die Gipfelwiese. Der Name geht auf eine prähistorische Wallburg zurück. An Gradina/Gradine in Vintijan sind Reste von Trockenmauern erhalten. Für die Ansiedlung der ersten dauerhaften Bewohner in Vintijan ist das Jahr 1861 verzeichnet. So stehen am selben Ort prähistorische, römische, venezianische und neuere Siedlungsspuren nebeneinander, ohne dass daraus eine einheitliche Epoche abgeleitet wird.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Medulin.