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Korita: Kapellen, Turm und Pilgertradition

Unterkünfte in Korita

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geschichte

Die Entstehung von Korita fällt in das 15. Jahrhundert. Bewohner aus Žara zogen nach Korita, nachdem Okuklje verwüstet worden war. Zum Erbe des Ortes gehört ein befestigter Turm. Mit diesem Turm ist die Verteidigung gegen Piratenangriffe verbunden. Seine strategische Position war auf die Beobachtung des Mljet-Kanals und des offenen Meeres ausgerichtet.

So treffen in der Ortsgeschichte die Erinnerung an eine Wanderungsbewegung und die Funktion eines befestigten Bauwerks aufeinander. Die Namen Žara und Okuklje markieren dabei die beiden Ausgangspunkte der überlieferten Entwicklung: die Herkunft der Bewohner und den Ort, dessen Verwüstung den Zuzug auslöste. Der Turm ergänzt diese Geschichte um einen klar benannten militärischen Zusammenhang und um den Blick auf Kanal und Meer.

Kultur

Im Zentrum von Korita steht neben dem befestigten Turm die Kapelle des heiligen Vid. Das Gebäude ist gotisch-renaissancezeitlich und wurde 1488 fertiggestellt. In der Kapelle sind ein gotischer Kelch, eine Renaissance-Pax und eine bronzene Dienstglocke erhalten.

Die Kapelle verbindet damit einen festen Ort im Zentrum, eine genau datierte Fertigstellung und mehrere erhaltene Ausstattungsstücke. Ihre Benennung nach dem heiligen Vid bleibt ebenso Teil der Ortsbezeichnung wie die unmittelbare Nachbarschaft zum Turm. Gotische und Renaissance-Elemente begegnen hier sowohl in der Bauzeit als auch in den genannten sakralen Gegenständen.

Korita hat außerdem die Kapelle des heiligen Ilija. Dieser Bau stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert stammt die Kirche Gospa od Brijega. Zu ihrem erhaltenen Erbe gehören ein Renaissance-Barock-Bau und eine bleierne Pax von einem italienischen Meister.

Mit St. Ilija und Gospa od Brijega kommen zwei weitere Sakralbauten hinzu. Beide werden dem 15. Jahrhundert zugeordnet. Bei Gospa od Brijega sind außerdem der Renaissance-Barock-Bau und die bleierne Pax erhalten; letztere wird einem italienischen Meister zugeschrieben.

Glauben

Eine örtliche Pilgertradition ist mit dem Fest des heiligen Ilija am 20. Juli verbunden. Die Route beginnt bei St. Vid, führt durch Korita und verläuft an Gospa od Brijega vorbei. Auf dieser Strecke wird das verehrte Bild der Gospa getragen.

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Der Festtag gibt der Tradition ein festes Datum. Ihr Verlauf verbindet die drei genannten Punkte St. Vid, Korita und Gospa od Brijega in dieser Reihenfolge. Das getragene Bild der Gospa ist dabei ein eigener Bestandteil des überlieferten Weges.

Fischfang

Die historische Wirtschaft Koritas war besonders im 17. und 18. Jahrhundert an die Fischerei gebunden. Zum Fang und Verkauf gehörten gesalzene Sardinen.

Die Fischerei prägte damit vor allem die historische Wirtschaftsperiode des 17. und 18. Jahrhunderts. Gesalzene Sardinen erscheinen in diesem Zusammenhang sowohl als Fanggut als auch als Ware des Verkaufs.

Umgebung

Im nahen Umfeld von Korita liegt Otok Preč. Katine Staje liegt im umgebenden Gebiet von Korita. Ebenfalls im umgebenden Gebiet liegen Otočić Borovac, Pjenak, Sveti Petar und Sveti Mihailo. Im weiteren regionalen Umfeld von Korita liegen Sveti Liberan und Gospa od Kamena.

Die genannten Orte sind dabei unterschiedlichen geografischen Bereichen zugeordnet. Otok Preč liegt im nahen Umfeld. Katine Staje, Otočić Borovac, Pjenak, Sveti Petar und Sveti Mihailo gehören zum umgebenden Gebiet. Sveti Liberan und Gospa od Kamena liegen dagegen im weiteren regionalen Umfeld von Korita.

Weitere Reiseziele: Okuklje, Polace, Mljet, Govedjari, Sobra, Ropa, Prožura und Maranovići.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mljet.