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Sunja: Flusslandschaft, Natur und Tradition

Unterkünfte in Sunja

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

In Sunja steht die Kirche der heiligen Maria Magdalena. Sie ist als geschütztes unbewegliches Kulturgut unter der Kennzeichnung Z-3338 registriert. Die Motive „beli vez“ und „sunjski loz“ gelten als Symbole der traditionellen Identität von Sunja. Nach der Befreiung von der osmanischen Herrschaft im späten 17. Jahrhundert entwickelte sich Sunja zu einer Marktstadt. Auf der nahe gelegenen Anhöhe Pleće befinden sich Keramikreste aus einer prähistorischen Fischersiedlung. Diese Reste weisen auf eine prähistorische Besiedlung im Gebiet rund um Sunja hin. Eine Mühle aus Sunja gehörte zu zehn traditionellen Mühlen, die in einem kroatischen Konservierungsprogramm restauriert wurden. Die Keramikreste auf Pleće verweisen dabei auf die frühe Nutzung des Gebiets, während die Entwicklung zur Marktstadt in die Zeit nach der osmanischen Herrschaft fällt. Sakralbau, traditionelle Motive, Mühlengeschichte und prähistorische Spuren stehen damit für unterschiedliche zeitliche Ebenen der Ortsgeschichte.

File:Sunja (Croatia).JPG File:Sunja (Croatia).JPG Foto: Petar Milošević via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Flusslandschaft und Natur

Die Ufer des Flusses Sunja in Sunja bilden eine Landschaftswertzone. Zu dieser Zone gehören Ausblicke auf den Wasserlauf und auf die historische ländliche Entwicklung. Im Stadtgebiet umfasst die Landschaft des Flusses Sunja Mühlen, hölzerne Stege, Wasserfälle und Vegetation. Das ökologische Netzwerkgebiet Sunjsko polje wird vom Fluss Sunja durchquert. Der größte Anteil dieses Gebiets gehört administrativ zur Gemeinde Sunja. In der Gemeinde liegt außerdem das besondere ornithologische Reservat Đol Dražiblato. Es umfasst Feuchtwiesen sowie Eschen-, Weiden- und Pappelwälder. Für die Nistplätze von Enten ist das Reservat wichtig. Im Flussraum liegen damit Wasserlauf, historische ländliche Entwicklung, Mühlen und Stege ebenso nebeneinander wie Wasserfälle und verschiedene Vegetationsbereiche. Mit dem Sunjsko polje und dem ornithologischen Reservat sind außerdem zwei unterschiedlich gefasste Naturbereiche im Gebiet der Gemeinde benannt.

Radroute und Save

Die lokale Route PPLP 1 ist 23,7 Kilometer lang. Sie verbindet das Lonjsko polje mit dem Sunjsko polje und erreicht Sunja über Sunjsko Selišće. Zu ihrem Verlauf gehört eine traditionelle Fährüberquerung der Save. Bei dieser Überquerung wird die Fähre durch die Strömung des Flusses über das Wasser bewegt. Die Fährüberquerung ist damit ein eigener Bestandteil des beschriebenen Routenverlaufs und verbindet die Streckenführung mit dem Flussraum der Save.

Pferde und Angeln

Die Staatliche Pferdezuchtausstellung präsentiert kroatische Posavac-Pferde und kroatische Kaltblutpferde. Zur Ausstellung gehört außerdem eine feierliche Prozession mit Pferdegespannen und Reitern. Im Angelgebiet an der Save ist Sportfischen etabliert. ŠRU Bijelka GME ist eine von fünf Sportfischervereinigungen, die in der Gemeinde Sunja tätig sind. Die Pferdezuchtausstellung verbindet dabei die Präsentation zweier kroatischer Pferderassen mit einer Prozession, in der sowohl Gespanne als auch Reiter vorkommen. Beim Sportfischen an der Save ist neben dem Angelgebiet auch die örtliche Vereinsstruktur mit fünf Vereinigungen in der Gemeinde genannt.

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Verkehr

Der Eisenbahnverkehr in Sunja wurde 1881 eingerichtet. Die Bahnstrecke Sisak–Jasenovac–Novska führt durch das Gebiet von Sunja. Sunja liegt an der Straße Sisak–Hrvatska Dubica. Die Verkehrsfakten nennen damit sowohl den historischen Beginn des Eisenbahnverkehrs als auch den Verlauf der Bahnstrecke durch das Gebiet. Ergänzend ist die Straßenverbindung zwischen Sisak und Hrvatska Dubica ausdrücklich mit Sunja verknüpft.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Sunja.

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