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Lećevica – Kultur, Ortsbild und Radroute

Unterkünfte in Lećevica

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lećevica gilt als kleiner dalmatinischer Weiler mit Steinhäusern und dem charakteristischen Friedhof von St. Martin.

Kultur und Ortsbild

Die Kirche St. Martin in Lećevica stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist als einschiffiger Bau mit einer polygonal ausgebildeten Apsis angelegt. Ihr Portal ist halbkreisförmig und wird durch eine Lunette hervorgehoben. Ein zweiteiliger Glockengiebel gehört ebenfalls zur baulichen Gestalt der Kirche.

Die architektonischen Merkmale fügen sich zu einem klar erkennbaren Baukörper zusammen: Auf das einschiffige Langhaus folgt die mehrseitig ausgebildete Apsis, während das Portal mit seiner Lunette und der zweiteilige Glockengiebel die Außenansicht bestimmen.

Auf dem Kirchengelände liegt ein spätmittelalterlicher Friedhof. Eine antike Stele wurde dort als Grababdeckung wiederverwendet; zusätzlich sind die Reste einer früheren Kirche vorhanden. Die Kirche ist als Kulturgut von lokaler Bedeutung gelistet.

Auf diese Weise finden sich am selben Kirchengelände der spätmittelalterliche Friedhof, die wiederverwendete antike Stele und die Reste des früheren Kirchenbaus. Die Grababdeckung bewahrt dabei ein älteres Bauelement in einer späteren Nutzung.

Die Kapelle Gospe Lurdske in Lećevica besitzt einen rechteckigen Grundriss ohne Apsis und wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Ihre Errichtung datiert auf 1844, 1913 wurde sie vergrößert. Danach wurde sie Unserer Lieben Frau von Lourdes geweiht. Auch die Kapelle Gospe Lurdske ist als Kulturgut von lokaler Bedeutung gelistet.

Die Baugeschichte der Kapelle lässt sich an den beiden Jahreszahlen ablesen: Auf die Errichtung im Jahr 1844 folgte die Vergrößerung von 1913. Erst danach erhielt sie ihre Widmung an Unsere Liebe Frau von Lourdes; ihr rechteckiger Grundriss blieb ohne Apsis.

Der Wohnkomplex von Lećevica spiegelt traditionelle Wohnarchitektur des 19. Jahrhunderts wider. Diese Architektur ist von städtischen Formen beeinflusst. Der Wohnkomplex ist als Kulturgut von lokaler Bedeutung gelistet.

Historische Bezüge

Historisch war Lećevica mit einer Molkerei verbunden. Mit dem Ort war historisch auch die Herstellung des Lećevica-Käses verbunden. Die Brunnen Bunari Paćevci und Pišteti werden mit Lećevica in Verbindung gebracht.

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Die Verbindung zur Molkerei und zur Herstellung des Lećevica-Käses gehört damit zu den historischen Bezügen des Ortes, während die beiden genannten Brunnen als weitere mit Lećevica verbundene Elemente überliefert sind.

Die Pišteti-Brunnen in Radošić wurden restauriert. Im selben Projekt wurde eine offene Sommerbühne für Kulturveranstaltungen und Workshops gebaut und ausgestattet.

Die Restaurierung der Pišteti-Brunnen und die im selben Projekt entstandene Sommerbühne verbinden dabei ein bauliches Element mit einem ausdrücklich für Kulturveranstaltungen und Workshops eingerichteten Ort.

Radroute und Veranstaltungen

Lećevica ist in den Kaštela Classic-Rundweg aufgenommen. Die Rundstrecke umfasst 70 Kilometer und verbindet das Küstenhinterland mit Lećevica. Der Anstieg nach Lećevica weist eine anhaltende Steigung von fünf Prozent auf. Bis Prgomet verläuft die Strecke auf breiten zweispurigen Straßen mit sehr wenig Verkehr.

Damit sind für diesen Abschnitt sowohl die Gesamtlänge des Rundwegs als auch die anhaltende Steigung nach Lećevica benannt.

Das Radošić–Malačka-Bergrennen ist in der näheren Umgebung eine wiederkehrende Motorsportveranstaltung. 2026 wurde die 29. Ausgabe des Rennens ausgetragen.

Verbindungen

Die Kreisstraße 6115 führt von Ž 6098 durch Lećevica, Korušce und Konjsko bis zur D 56. Die lokale Straße 64025 verbindet Lećevica an der Ž 6115 mit Vlake an der Ž 6113.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Lećevica.

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