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Krivodol: Ujević-Erbe und römische Spuren

Unterkünfte in Krivodol

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft und Ortsteile

Krivodol gilt als schräg verlaufendes Tal, das im Norden vom Berg Šeminovac und im Südwesten vom Hügel Strana geschützt wird. Krivodol umfasst sechs namentlich benannte Weiler, die Bašići, Turići, Vrljičci, Lapende, Gornji Ujevići und Donji Ujevići heißen. Im südlichen Krivodol liegt der Weiler Lapende, dessen traditionelle Wohn- und Landwirtschaftsbauten als gut erhalten gelten und um einen zentralen dörflichen Versammlungsort angeordnet sind. Zu den genannten Ortsteilen zählen damit sowohl Lapende im Süden als auch Gornji und Donji Ujevići; die Namen bewahren die kleinteilige Gliederung des Tals. Die geografische Beschreibung verbindet den Talraum mit den beiden benannten Erhebungen Šeminovac und Strana.

Kultur und Geschichte

Durch das Krivodol-Tal führte eine römische Straße auf der Route zwischen dem antiken Solin und dem heutigen Metković. Der Berinovac-Meilenstein an dieser historischen Verbindung stammt aus den Jahren 26–27 n. Chr. Krivodol gehörte zu einer Pfarrei, die 1747 gegründet wurde und lange unter dem Namen „Pfarrei Poljica und Krivodol“ bekannt war. Ein Dokument vom 15. Februar 1686 beschreibt Poljica und Krivodol als bedeutende christliche Gemeinschaft. Am 20. Februar 1906 öffnete die erste Schule in Krivodol in einem Privathaus des Weilers Gornji Ujevići. Damit sind für die Ortsgeschichte sowohl die römische Verbindung mit Solin und Metković als auch die kirchliche und schulische Entwicklung mit konkreten Jahreszahlen überliefert. Der Standort der ersten Schule wird dabei ausdrücklich mit Gornji Ujevići verbunden.

Literatur und Ortsgeschichte

Das Ujević-Familienhaus in Krivodol war der Geburtsort von Ivan Ujević, dem Vater des Dichters Tin Ujević. Tin Ujević besuchte dieses Familienhaus bereits in seiner Kindheit und lebte dort während seiner Schulzeit in Imotski sowie während seiner „hundert Tage in Imotski und Krivodol“. Seine jüngste Schwester Klara-Tina wurde ebenfalls in dem Familienhaus in Krivodol geboren. Während seiner Aufenthalte in Krivodol verbrachte Tin Ujević Zeit mit der Familie Ujević am St.-Michaels-Platz. Das Haus ist dadurch mit mehreren Generationen der Familie Ujević verbunden: mit Ivan Ujević, mit Tin Ujevićs Aufenthalten und mit der Geburt seiner jüngsten Schwester Klara-Tina.

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Wege und Kultur

Der T7-Weg Krivodol–Đirada ist mit der Überlieferung verbunden, dass Tin Ujević beim Rückweg von Turići an der Đirada seinem Echo lauschte. Auf dem T6A-Weg Krivodol–Turići sind in einigen Abschnitten Reste römischer Straßen erhalten. Am Grabhügel Đirada sind Besucher eingeladen, einen Stein als Zeichen des Respekts hinzuzufügen. Die beiden Wegbezeichnungen nennen damit unterschiedliche Ziele: Der T7-Weg führt in seiner Benennung nach Đirada, während der T6A-Weg Turići als Ziel trägt. Die Ujević-Vereinigung organisiert kreative Workshops für Kinder. Krivodols Kultur- und Kunstvereinigung Ujević organisiert während des Sommers kulturelle und unterhaltende Veranstaltungen. So stehen neben den historischen Wegbezügen auch organisierte kulturelle Angebote im Ort, darunter die Kinderworkshops und die sommerlichen Veranstaltungen der Kultur- und Kunstvereinigung.

Weitere Ortsseiten stehen Ihnen hier zur Verfügung: Grubine, Ivanbegovina, Drum, Podbablje Gornje, Kamenmost.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Podbablje.

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