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Bajagić an der Cetina

Unterkünfte in Bajagic

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft und Lage

Am linken Ufer der Cetina liegt Bajagić. Die Siedlung befindet sich am nordöstlichen Rand des Hrvatačko polje. Aus dieser Lage ergibt sich ihr Fluss- und Feldlandschaftscharakter.

Innerhalb von Bajagić gibt es keine Brücke über die Cetina. Die nächsten Querungen liegen beim Weiler Rumin's Panj und bei Han. Die Flusslage und die genannten Querungen gehören damit zu den markanten geografischen Bezügen des Ortes.

Weitere Ortsseiten: Turjaci, Glavice, Čitluk, Sinj, Radošić, Brnaze und Obrovac Sinjski.

Geschichte und Kulturerbe

An der Banova Draga wurden zufällig frühmittelalterliche Gräber entdeckt. Der Fundort liegt nahe der Pfarrkirche des heiligen Nikolaus in Bajagić. Die Entdeckung verbindet diesen Flurnamen mit einem konkreten historischen Bezug im Umfeld der Kirche.

Zu den Grabbeigaben in Banova Draga zählen Keramikgefäße, Pfeilspitzen, Sporen, Messer, Speere und Sicheln. Die Funde weisen auf Bestattungen mit Elementen eines heidnischen Rituals hin. Die aufgelisteten Gegenstände zeigen dabei eine Kombination aus Gefäßen, Waffenbestandteilen, Reitausrüstung und landwirtschaftlich nutzbaren Werkzeugen.

Entlang des Malin-Bachs liegt ein mittelalterlicher Friedhof. Er ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Der Friedhof wird vorläufig der klassischen altkroatischen Zeit zugeordnet, genauer dem Zeitraum zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert. Die zeitliche Einordnung bleibt dabei ausdrücklich vorläufig und bezieht sich auf diesen Friedhof am Malin-Bach.

Die Grabsteine und Steinplatten des Friedhofs waren früher sichtbar. Sie werden unter der Erde erwartet. Damit unterscheiden sich die erwarteten unterirdischen Grabsteine und Platten von der früheren Sichtbarkeit der Grabsteine und Platten.

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Kultur und Ortsbezüge

Die Pfarrkirche des heiligen Nikolaus steht in Bajagić. Sie wurde 1937 aus Naturstein erbaut. Ihr Stil ist neoromanisch. Kirche, Baujahr, Baumaterial und Stil sind damit als eigenständige Merkmale des Ortsbilds überliefert.

Die mačkare-Prozession in Bajagić umfasst Karnevalsglocken. Zu ihr gehören außerdem begleitende Rituale. Der Umzug findet jährlich statt und ist eine immaterielle Kulturtradition der Dörfer von Podkamešnica. Die Bezeichnung mačkare steht hier somit für einen jährlich wiederkehrenden Umzug mit Glocken und Ritualen, nicht nur für eine einzelne Veranstaltung.

Nördlich von Bajagić liegt im näheren Umfeld die Kravarica-Höhle. Die Kravarica-Höhle weist Funde aus prähistorischer und mittelalterlicher Zeit auf. Zu diesen Funden gehören Keramikscherben aus der frühen und mittleren Bronzezeit. Die Höhle verbindet dadurch Funde aus mehreren Zeitabschnitten, wobei die Keramikscherben der frühen und mittleren Bronzezeit zugeordnet sind.

Die Höhle hat zwei Eingänge. Sie tragen die Namen Pećina Kravarica und Pećica. Beide Namen beziehen sich auf die beiden Eingänge derselben Höhle im näheren Umfeld nördlich von Bajagić.

Radwege

Der Panj-Radweg führt durch Bajagić. Danach erreicht er eine Brücke über die Cetina. Die Strecke stellt damit sowohl den Ort als auch eine Querung des Flusses in ihrem Verlauf heraus.

Die Aequum-Strecke bezieht die neoromanische Kirche des heiligen Nikolaus in Bajagić ein. Ihr Verlauf nimmt damit dasselbe Bauwerk auf, das durch das Baujahr 1937, den Naturstein und den neoromanischen Stil als Ortsbezug beschrieben ist.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Sinj.

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