Vranjic: Archäologie und Kirchenkunst
Archäologie und frühe Geschichte
Vranjic bewahrt archäologische Zeugnisse einer Besiedlung aus prähistorischer und römischer Zeit. Die prähistorischen Spuren stehen dabei am Anfang einer langen Ortsgeschichte, während die römische Epoche durch mehrere unterschiedliche Überreste vertreten ist. Zu diesen römischen Funden gehören ein Hafen, steinerne Denkmäler, Inschriften, Grabstelen und architektonische Fragmente. Die einzelnen Fundgruppen verweisen auf verschiedene Bereiche des früheren Lebens: Der Hafen gehört zur Infrastruktur des Ortes, die Inschriften und Grabstelen tragen schriftliche beziehungsweise sepulkrale Zeugnisse, und die Architekturelemente geben Hinweise auf ehemalige Bauwerke.
Im Bereich Crikvine liegen die Reste einer frühchristlichen Basilika, die in das 5. oder 6. Jahrhundert datiert wird. Zu diesem Bereich gehört außerdem ein Friedhof. Möglicherweise befand sich dort auch ein zeitgleiches Kloster. Die zeitliche Einordnung der Basilika unterscheidet diesen Baukomplex von den römischen Hafen- und Grabfunden; zugleich ergänzt er die archäologische Überlieferung des Ortes um eine frühchristliche Phase. Crikvine verbindet damit die baulichen Reste der Basilika mit dem zugehörigen Friedhof und dem möglichen Klosterstandort.
Sakrale Baugeschichte
Die Pfarrkirche St. Martin befindet sich in Vranjic. Ihre Baugeschichte umfasst mehrere klar datierte Veränderungen. Im Jahr 1729 wurde die Kirche restauriert. Später wurde sie in den Jahren 1915 und 1928 wiederaufgebaut und erweitert. Damit gehören sowohl eine Restaurierung als auch spätere Wiederaufbau- und Erweiterungsarbeiten zu ihrer überlieferten Geschichte.
Zur Ausstattung von St. Martin gehören Fresken von J. Kljaković und V. Parać. Die Namen der beiden Künstler sind Teil der überlieferten Ausstattung und ergänzen die bauliche Chronologie um einen kunstgeschichtlichen Aspekt. In der Kirche stehen somit die Restaurierung von 1729, die Umbauten von 1915 und 1928 sowie die Freskenarbeiten in einem gemeinsamen sakralen Zusammenhang.
Geografische Einordnung
Vranjic ist heute eine Halbinsel. Früher war der Ort eine Insel.
Nahes Umfeld
Dalmatia liegt im nahen Umfeld von Vranjic. Ebenfalls in der Nähe befinden sich das Archaeological Museum, die Mestrovic Gallery und Diocletian's Palace. Die genannten Orte und Einrichtungen bilden unterschiedliche Bezugspunkte im näheren Umfeld: Dalmatia bezeichnet den regionalen Rahmen, während Museum, Galerie und Palast jeweils als benannte kulturelle Ziele aufgeführt sind.
Auch Debela Glava liegt im nahen Umfeld von Vranjic. Damit umfasst die Auflistung der näheren Umgebung neben dem regionalen Namen und den drei Kultureinrichtungen auch diesen benannten Ort. Die geografische Beziehung bleibt für alle genannten Ziele dieselbe: Sie werden dem nahen Umfeld von Vranjic zugeordnet.
Umgebendes Gebiet
Perun liegt im umgebenden Gebiet von Vranjic. Auch Kičere befindet sich in diesem umgebenden Gebiet, ebenso Lisac. Diese drei Namen gehören damit nicht zur gesonderten Auflistung des nahen Umfelds, sondern werden dem umgebenden Gebiet zugeordnet.
Weitere Ortsseiten: Solin, Blaca, Mravince, Kučine
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Solin.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comBeliebteste Reiseziele Kroatien