Zum Inhalt

Dragljane – Kultur, Geschichte und Wege

Unterkünfte in Dragljane

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Dragljane verbindet geschützte Kulturstätten mit einer Ortsgeschichte, die bis in das Mittelalter zurückreicht. Gradina–Pavića gradina gilt als geschützte archäologische Stätte. Sie steht auf 421 Metern an einer strategischen Position, von der aus die umliegenden Straßen und kleinen Karsttäler kontrolliert wurden. Höhenlage und Funktion gehören hier unmittelbar zur historischen Bedeutung des Platzes.

Auch Dusina, Duge Njive, Veliki Prolog, Zavojane, Vrgorac, Umčani und Rašćane finden Sie auf dieser Seite.

Kultur

Die Kirche des heiligen Antonius von Padua ist ein geschütztes Kulturgut und gehört zum geschützten unbeweglichen Kulturerbe von Dragljane. Ihre heutige Form stammt aus dem Jahr 1821; zuvor war eine ältere Kirche im Jahr 1779 erweitert worden. Der Bau ist einschiffig angelegt und schließt mit einer rechteckigen Apsis. Die beiden Bauphasen und die klare Grundform geben der Kirche eine nachvollziehbare architektonische und zeitliche Einordnung.

Zur örtlichen Festtradition gehört die Sveti-Ante-Feier, die auf den 13. Juni datiert ist. Nahe dem Crnogošće-Brunnen wurde außerdem eine Kapelle errichtet, die dem heiligen Antonius geweiht ist. Kirche, Feier und Kapelle beziehen sich auf denselben Heiligen, erscheinen jedoch an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Formen innerhalb des Ortes.

Geschichte

Dragljane ist in Aufzeichnungen aus der Mitte des 15. Jahrhunderts als Siedlung dokumentiert. Der Ort kann deshalb als mittelalterliche Siedlung gelten. Diese schriftliche Einordnung reicht in eine Zeit zurück, die deutlich vor der heutigen Gestalt der Antonius-Kirche liegt.

Anzeige

Ein weiterer historischer Schwerpunkt wurde im Jahr 2012 in einer Ausstellung aufgegriffen. In Dragljane waren nahezu 200 Fotografien und zugehörige Dokumente über die Ereignisse von 1942 zu sehen. Die Verbindung von Bildern und Dokumenten bewahrt dabei sowohl die visuelle als auch die ergänzende dokumentarische Seite dieses Ausstellungsthemas.

Wege und Wasser

Radwege aus zwei unterschiedlichen Räumen verlaufen entlang der Napoleon Road durch das Gebiet Crnogošće: Sie kommen von der Makarska-Küste und aus dem dalmatinischen Landesinneren. Die Route verbindet in ihrer beschriebenen Linienführung somit einen Küstenraum mit dem weiter im Landesinneren gelegenen dalmatinischen Gebiet.

Ein markanter Punkt an dieser Verbindung ist die Crnogošće-Quelle. Sie liegt neben der Napoleon Road am 49. Kilometer der Staatsstraße D-62 und nahe der Grenze zu Kozica. Die genaue Kilometerangabe steht dabei zusammen mit dem Straßennamen und der Grenzlage. Kaltes Karstwasser vom Berg Mihovil erreicht weiterhin den Crnogošće-Brunnen.

Quelle und Brunnen gehören zum gleichen örtlichen Bezugspunkt wie die nahe gelegene Antonius-Kapelle. Während die Napoleon Road und die Staatsstraße D-62 die Straßenverbindungen benennen, verweist das Wasser auf den Karstcharakter des Gebiets. So treten in Crnogošće Verkehrsweg, Quelle, Brunnen und Kapelle räumlich eng nebeneinander in Erscheinung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Vrgorac.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.