Gornje Selo auf Šolta: Kirchen, Geschichte und dalmatinisches Ortsbild
Unterkünfte in Gornje Selo
Kultur und Geschichte
Gornje Selo lässt sich zu Fuß erkunden. Traditionelle dalmatinische Architektur und restaurierte Originalhäuser gehören zu den Elementen, die Sie dort erkunden können. Auch eine dalmatinische Konoba, Familienhöfe und eine Ölmühle zählen zu den Ortsmerkmalen.
Das ländliche kulturhistorische Ensemble von Gornje Selo entstand im Mittelalter südlich einer spätantiken Siedlung. Im Zentrum des Ortes steht die Pfarrkirche des heiligen Johannes des Täufers. Sie wurde 1859 an der Stelle einer älteren Kirche errichtet. Ihre Bauform ist eine Basilika mit drei Schiffen.
Die Pfarrkirche verbindet damit die mittelalterliche Ortsgeschichte mit einem Bau aus dem 19. Jahrhundert. Ihre Lage im Zentrum macht sie zu einem festen Bestandteil des Ortsbildes, während die drei Schiffe die basilicale Grundform näher bestimmen. Zusammen mit den restaurierten Originalhäusern und den traditionellen dalmatinischen Gebäuden zeigt sich hier die bauliche Entwicklung von Gornje Selo nicht nur in einzelnen Jahreszahlen, sondern auch in unterschiedlichen Formen des Ortsbildes.
In Borima steht die Kirche der heiligen Maria. Errichtet wurde sie auf der Stelle einer Benediktinerkirche aus dem 13. Jahrhundert. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt die Kirche im Jahr 1776.
Weitere Ortsseiten finden Sie unter Rogač, Stomorska, Grohote, Donje Selo, Maslinica und Necujam.
Natur
Nahe Gornje Selo liegt der Ort Stomorija. Stomorija war die Heimat eines alten Benediktinerklosters. Zu diesem Kloster gehörte eine Kirche der heiligen Maria. Sie ist für den Zeitraum von 1260 bis 1452 dokumentiert.
In Gornje Selo steht außerdem die Kirche Gospe u Borima. Seit 1995 ist sie als Marienheiligtum ausgewiesen. Die Kirche steht neben Vela Straža, dem höchsten Gipfel Šoltas. Der Name des Gipfels bezeichnet damit zugleich den höchsten Punkt der Insel Šolta.
Der Weg von Gornje Selo passiert zuerst die Votivkapelle des heiligen Benedikt. Vor Ort wird die Kapelle Sv. Bene genannt. Die Bezeichnung gehört zur lokalen Benennung dieser Kapelle.
Von Gornje Selo können Sie in Richtung der südlichen Buchten und Olivenhaine aufbrechen. Beide Ziele liegen in der von Gornje Selo aus genannten Richtung.
Damit reicht der Landschaftsbezug von der Kapelle Sv. Bene über die Kirche Gospe u Borima bis zum Gipfel Vela Straža. Die südlichen Buchten und Olivenhaine bilden einen weiteren Bezugspunkt für Wege, die von Gornje Selo ausgehen. Der Ort verbindet auf diese Weise benannte Sakralstätten mit den Landschaftselementen im Süden Šoltas, ohne dass die einzelnen Orte ihre eigene Bezeichnung oder ihren eigenen Charakter verlieren.
Kultur
Gabrinovi dvori gehören in Gornje Selo zu den wertvollsten Ensembles volkstümlicher Hausarchitektur. Der Hauskomplex ist als Beispiel dieser traditionellen Bauform innerhalb des Ortes identifiziert.
In Gornje Selo befindet sich Olynthia Natura mit einem Verkostungsraum. Im Sommer bietet Olynthia Natura private kultur-gastronomische Touren an. Ebenfalls im Sommer werden private Radtouren angeboten.
Die Architektur von Gabrinovi dvori ergänzt dabei die sakralen Bauwerke um ein Beispiel volkstümlicher Hausarchitektur. Im Verkostungsraum von Olynthia Natura kommt ein weiterer kulturell-gastronomischer Aspekt hinzu. Die privaten kultur-gastronomischen Touren und die privaten Radtouren sind jeweils als Sommerangebote von Olynthia Natura genannt.
Für einen Spaziergang durch Gornje Selo lassen sich so mehrere konkrete Ortsmerkmale wahrnehmen: traditionelle Häuser, restaurierte Originalhäuser, die Pfarrkirche, die Konoba, Familienhöfe und die Ölmühle. Ergänzt wird dieses Ortsbild durch Borima, Stomorija, die Kapelle Sv. Bene und die südliche Richtung zu Buchten und Olivenhainen.
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