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Donja Višnjica: Barockkirche, Archäologie und Pilgerweg

Unterkünfte in Donja Višnjica

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Donja Višnjica beginnt an der Pfarrkirche eine Marien-Wallfahrtsroute zu Fuß. Sie führt abwärts in Richtung Žarovnica durch den bewaldeten Canyon des Sutinska-Bachs, passiert Sutinsko vrelo und steigt anschließend zur Kapelle Gospa Snježna auf dem Hügel Jelenac an. Die Strecke verbindet diese Geländepunkte: Auf den Abstieg nach Žarovnica folgt der bewaldete Canyon, bevor der Weg zum Jelenac wieder ansteigt. Die Route ist in dieser Richtung nicht eben: Sie beginnt mit einem Abstieg, führt durch den Canyon und endet mit einem Anstieg. Sutinsko vrelo liegt auf dem Wegabschnitt in Richtung Žarovnica, bevor die Route den Jelenac erreicht. Der bewaldete Canyon bildet dabei den Übergang zwischen dem Abstieg und dem späteren Anstieg. Der Anstieg zur Kapelle folgt erst nach dem Bachabschnitt; die Gehstrecke wechselt ihre Richtung also erst im letzten Teil.

Barocke Pfarrkirche und sakrale Kunst

Die barocke Pfarrkirche wurde 1640–1666 erbaut und um die Kapellen des heiligen Josef und des heiligen Valentin erweitert. Ihr Grundriss ist dadurch kreuzförmig. Zur Ausstattung gehören barocke Altäre sowie eine steinerne Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem 17. Jahrhundert, die neben der Pfarrkurie steht. Die Gemälde im Sanktuarium entstanden zwischen 1756 und 1768 und werden der Werkstatt des slowenischen Malers A. J. Lerchinger zugeschrieben. Die Werkstattzuschreibung bezieht sich auf die Gemälde im Sanktuarium, während die Statue neben der Pfarrkurie steht. Die Pfarrkirche verbindet damit den Ausgangspunkt der Wallfahrtsroute mit einer klar benennbaren barocken Bau- und Kunstausstattung.

Archäologische Spuren im näheren Umfeld

Auch das nähere Umfeld von Donja Višnjica reicht weit in die Vergangenheit zurück. Im Sutinska-Tal und in der Höhle Mačkova špilja bei Goranec finden sich archäologische Schichten, die vom Paläolithikum bis ins Mittelalter reichen. Auf Ravna Gora liegt die Fundstelle Kukelj, eine schwer zugängliche Befestigung auf einem Hügel. Ihre Überreste reichen von der späten Bronzezeit bis in die Antike. Die archäologischen Orte unterscheiden sich bereits durch ihre Lage: Das Sutinska-Tal ist ein Talraum, Mačkova špilja eine Höhle bei Goranec und Kukelj eine Befestigung auf Ravna Gora. Die drei archäologischen Orte verteilen sich dabei auf einen Talraum, eine Höhle und eine Befestigung auf einem Hügel. Kulturinteressierte können diese drei Ortsformen getrennt in ihre Tagesplanung aufnehmen.

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Landschaftsbezüge rund um Donja Višnjica

Ravna Gora und Dugi Vrh liegen in der näheren Umgebung von Donja Višnjica. Furkov Brdo und Veliki Kalce liegen im umliegenden Gebiet. Ravna Gora und Dugi Vrh bilden damit den näheren, Furkov Brdo und Veliki Kalce den umliegenden Bereich. Bei der Planung rund um Donja Višnjica bleiben diese beiden Bereiche getrennt; eine gemeinsame Ausflugsstrecke wird daraus nicht abgeleitet. Ravna Gora ist zugleich der Landschaftsbezug der Fundstelle Kukelj.

Weitere Ortsseiten: Žarovnica, Lepoglava.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Lepoglava.

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