Općina Špišić Bukovica zwischen Bilogora und Drau

File:Crkva sv. Ivana Krstitelja.jpg File:Crkva sv. Ivana Krstitelja.jpg Foto: Jasenik via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geografische Einordnung

Općina Špišić Bukovica erstreckt sich von den bewaldeten Hängen der Bilogora über Tieflandbereiche bis zur Drau. Die Gemeinde liegt weniger als 10 km nordöstlich von Virovitica. Auf diese Weise umfasst das Gemeindegebiet sowohl die bewaldeten Höhenzüge der Bilogora als auch niedrig gelegene Landschaftsbereiche und den Flusslauf der Drau. Die Lage nordöstlich von Virovitica gehört ebenfalls zu den geografischen Angaben, die Špišić Bukovica eindeutig einordnen.

Radotić liegt im nahen Umfeld von Špišić Bukovica, Kozja Glava in der Umgebung der Gemeinde. Kik befindet sich im weiteren regionalen Umfeld von Špišić Bukovica, ebenso Bilo. Die Ortsbezüge führen über das unmittelbare Umland hinaus in den weiteren regionalen Raum und verbinden den Gemeindeort mit mehreren benannten Siedlungen der Umgebung.

Die räumliche Spannweite von den Bilogora-Hängen über das Tiefland bis zum Flusslauf der Drau beschreibt die Gemeinde mit mehreren klar benannten Landschaftsbereichen. Höhenzüge, niedrig gelegene Flächen und das Gewässer gehören dabei gemeinsam zur geografischen Einordnung von Špišić Bukovica.

Weitere Informationen zum Ort finden Sie auf der Seite Špišić Bukovica.

Geschichte und kirchliches Erbe

Die Pfarrei von Špišić Bukovica ist seit 1334 verzeichnet. Im 14. Jahrhundert war hier außerdem ein Paulinerkloster vorhanden. Die heutige Kirche des heiligen Johannes des Täufers wurde 1753 erbaut. In der Ortsgeschichte stehen damit eine frühe schriftliche Erwähnung der Pfarrei, die mittelalterliche Präsenz des Paulinerklosters und der spätere Kirchenbau nebeneinander.

Ein Museum in den Räumlichkeiten der Gemeinde bewahrt die Geschichte von Špišić Bukovica. Die örtliche Vergangenheit ist dort innerhalb des Gemeindegebäudes präsent und ergänzt die historischen Hinweise zur Pfarrei, zum Kloster und zur Kirche um einen eigenen bewahrenden Ort. Der heilige Johannes der Täufer ist zugleich mit dem Namen der heutigen Kirche verbunden.

Die historischen Angaben reichen damit von der seit 1334 verzeichneten Pfarrei über das Paulinerkloster des 14. Jahrhunderts bis zum Kirchenbau von 1753. Das Museum in den Gemeinderäumen bewahrt diese Ortsgeschichte in der Gegenwart und steht neben den genannten kirchlichen Zeugnissen.

Lokale Tradition

Zur lokalen Tradition gehören die jährlich stattfindenden Ivanje-Feuer. Sie werden vor dem Johannistag im Park Čimen gehalten. Der wiederkehrende Termin und der festgelegte Ort gehören gemeinsam zur überlieferten Form dieser Tradition in Špišić Bukovica.

Mit dem Johannistag ist ein konkreter Zeitpunkt im Jahreslauf verbunden, während der Park Čimen den benannten Schauplatz bildet. Die Ivanje-Feuer kehren jährlich vor diesem Tag wieder und sind dadurch zeitlich und örtlich klar gefasst.

Für die Einordnung der Ivanje-Feuer sind somit sowohl der jährliche Rhythmus als auch der Zeitpunkt vor dem Johannistag und der Park Čimen als Ort maßgeblich.

Natur und Ausflugsort

Kinkovo ist ein Ausflugsort in der ruhigen Umgebung des slawonischen Waldes und mit Jagdmöglichkeiten verbunden.

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