Grebastica: Wallanlage Oštrica und Kirchenkomplex

File:Grebaštica - Croatia - old wall - panoramio.jpg File:Grebaštica - Croatia - old wall - panoramio.jpg Foto: Václav Oujezský via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Grebašticas wichtigste Kulturerbeziele sind die mittelalterliche Wehrmauer auf der Halbinsel Oštrica und der steinerne Pfarrkirchenkomplex St. Mary und St. Peter; beide gelten als geschützte Kulturgüter. Die Mauer gehört zur Verteidigungsarchitektur und folgt dem Verlauf einer Halbinsel. Der Kirchenkomplex steht für sakrale Baugeschichte und umfasst die beiden im Namen genannten Kirchen. Für Kulturinteressierte ergeben sich dadurch zwei klar unterscheidbare historische Schauplätze innerhalb Grebašticas.

Weitere Ziele im selben übergeordneten Gebiet sind Zaton, Jadrtovac, Bilice, Konjevrate, Danilo, Zlarin, Donje Polje und Šibenik.

Kultur

Die Oštrica-Mauer wurde 1497 errichtet und spannt sich über die Halbinsel. Ihre Höhe liegt ungefähr zwischen sechs und neun Metern, die Breite zwischen 60 und 80 Zentimetern. Der Bau ist damit deutlich höher als breit und zeigt schon an seinen Maßen den Charakter einer langgestreckten Befestigungsanlage. Als mittelalterliche Verteidigungsanlage verbindet die Mauer ein konkretes Baujahr mit ihrem Verlauf über Oštrica. Für die historische Betrachtung gehören daher sowohl die Ausdehnung über die Halbinsel als auch die erhaltenen Größenverhältnisse zu ihren prägenden Merkmalen.

Der steinerne Pfarrkirchenkomplex St. Peter umfasst die Kirche St. Peter aus dem 15. Jahrhundert. Errichtet wurde sie von Antonio Busato, einem der ersten Architekten der UNESCO-gelisteten Kathedrale St. James in Šibenik. Die Verbindung zur Kathedrale liegt somit in der Person des Architekten, nicht in einer gemeinsamen Bauanlage. Der örtliche Komplex bleibt zugleich durch seine steinerne Ausführung, seine Pfarrkirchenfunktion und die Kirche des 15. Jahrhunderts eigenständig. Mauer und Kirchenkomplex stehen deshalb für zwei verschiedene Formen des Kulturerbes in Grebaštica. Für die Besichtigung historischer Kirchen sollten Sie die aktuellen Öffnungszeiten vor der Reise prüfen. Bei geschützten Kulturdenkmälern kann außerdem ein Blick auf aktuelle Besuchshinweise zur Vorbereitung gehören; solche Hinweise sollten vor der Abfahrt kontrolliert werden. Das gilt unabhängig davon, ob die Mauer oder der Kirchenkomplex den Schwerpunkt des Kulturbesuchs bildet. Beide Bauwerke bleiben eigenständige Ziele mit jeweils eigener Bau- und Nutzungsgeschichte.

Umliegendes Gebiet

Im umliegenden Gebiet von Grebaštica liegen Sveti Nikola und die Barone Fortress. Ebenfalls in diesem umliegenden Gebiet liegen Fort Saint Michael und Fort Saint John. Die vier genannten Ziele erweitern den geografischen Rahmen über die beiden Grebašticaer Kulturdenkmäler hinaus. Für die Reiseplanung lassen sich die örtlichen Bauwerke und diese weiteren Ziele als getrennte geografische Bezugspunkte vormerken, ohne sie der Halbinsel Oštrica oder dem Kirchenkomplex zuzuordnen.

Landschaft

Auch Otok Trara liegt im umliegenden Gebiet von Grebaštica. Dasselbe gilt für Krapanj, Smokvica und Rakitan. Diese vier Ziele ergänzen den weiteren geografischen Kreis rund um Grebaštica neben Sveti Nikola, der Barone Fortress, Fort Saint Michael und Fort Saint John. Die Landschaftsbezüge bleiben damit auf das umliegende Gebiet bezogen, während die Wehrmauer und der Kirchenkomplex als die beiden örtlichen Kulturdenkmäler des Ortes erscheinen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Šibenik.

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