Petrača: Kirchen, Grabmäler und ländliches Ensemble
Petrača gilt als ländliches Ensemble und umfasst die Sommerresidenz Kerša-Kesovija. Mit dem Ort verbunden sind die Kirche des hl. Georg sowie die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Petrača; beide sind bemerkenswerte Kulturerbestätten in Župa dubrovačka. Petrača vereint mehrere klar unterscheidbare Themen: Sakralbauten, Grabmäler, Friedhofsgeschichte und eine regionale kulinarische Ergänzung.
Kirchen und historische Spuren
Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit steht oberhalb von Petrača. Um sie liegen steinerne Grabplatten und ein Grabstein mit gotischem Kreuz, die vom 14. bis zum 16. Jahrhundert stammen. Die heutige Kirche überdeckte und veränderte zu Beginn des 20. Jahrhunderts vollständig eine frühere, kleinere Kirche. Die historische Spannweite reicht damit vom 14. bis zum 16. Jahrhundert bis zur baulichen Veränderung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Baugeschichte der Kirche und die mittelalterlichen Grabmäler bilden dabei einen gemeinsamen kulturhistorischen Schwerpunkt in Petrača.
Auch die Kirche des hl. Georg bewahrt an einer vielschichtigen archäologischen Stätte zehn Grabplatten, einen kastenförmigen Grabstein und zwei kreuztragende Grabsteine. Für Kulturinteressierte stehen hier Kirchen, Grabmäler und archäologische Spuren im Mittelpunkt.
Die Kirche des hl. Georg wurde erstmals 1321 in schriftlichen Quellen erwähnt. Der mittelalterliche Friedhof um die Kirche diente einst als einziger Friedhof von Petrača. Georg verbindet die erste Erwähnung von 1321 mit der früheren Friedhofsgeschichte von Petrača.
Lage und kulturhistorischer Zusammenhang
Georg liegt an den südwestlichen Hängen der Malaštica, an der Grenze zwischen Buići und Petrača. Sie gilt als außergewöhnliche archäologische Stätte und wurde teilweise archäologisch erforscht. Die Lage an der Grenze zwischen Buići und Petrača verknüpft den Kirchenstandort mit den beiden Ortsteilen. Neben dem Kirchenbau gehört auch der archäologische Charakter des Platzes zur Geschichte von Petrača.
Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit bildet außerdem einen Teil einer Folge sakraler Gebäude neben einer älteren Route, die Gradac und Spilan verbindet. Die ältere Route zwischen Gradac und Spilan bleibt dabei als konkreter Bezug des sakralen Ensembles erhalten.
Georg in Petrača ist in den Trail der mittelalterlichen Grabsteine (stećci) in Konavle und Župa dubrovačka aufgenommen. Damit reicht der kulturhistorische Bezug über Petrača hinaus auf Konavle und Župa dubrovačka. Wenn Sie sich für stećci interessieren, erweitert dieser Trail Ihre Planung um einen regionalen Zusammenhang mittelalterlicher Grabsteine.
Regionale Küche
In Restaurants und Tavernen in Župa dubrovačka werden Prosciutto, in Öl konservierter Käse und Zelena menestra angeboten. Wenn Sie Ihre Reiseplanung nicht ausschließlich auf Kirchen und Archäologie ausrichten möchten, können Sie in der Župa dubrovačka außerdem diese drei regionalen Speisen berücksichtigen. Die regionale Küche bleibt dabei in Župa dubrovačka verortet. So steht neben der Kirchen- und Friedhofsgeschichte auch ein ausdrücklich regionaler Küchenbezug aus Župa dubrovačka.
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