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Radovin: Archäologie, Kirchen und traditionelle Kultur

Unterkünfte in Radovin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Pfarrkirche Gospe od Zdravlja stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und zählt zu den Baudenkmälern von Radovin.

Kultur

Beretinova gradina ist ein präventiv geschützter archäologischer Fundplatz aus der Eisenzeit mit in mehreren Phasen errichteten Befestigungswällen. Auf Beretinova gradina sind rechteckige Trockensteinräume von etwa 5 × 8 m erhalten. Außerdem sind sichtbare Reste römischer Architektur vorhanden.

Bei Beretinova gradina in der näheren Umgebung von Radovin wurden Überreste einer prähistorischen liburnischen Siedlung gefunden, darunter Verteidigungsmauern und rechteckige Fundamente steinerner Häuser.

Die historischen Spuren verteilen sich damit auf unterschiedliche Epochen und Formen: Der Fundplatz verbindet Befestigungswälle, Trockensteinräume und römische Architektur, während die nahe gelegenen Siedlungsreste Verteidigungsmauern und steinerne Hausfundamente umfassen. Die genannten Maße der Räume bleiben dabei eine ungefähre Angabe von etwa 5 × 8 m.

Geschichte

Auf dem Friedhof von Radovin steht die Kirche Sv. Petar, die aus dem Mittelalter stammt.

Neben der Kirche Sv. Petar befand sich eine Nekropole aus gemauerten Gräbern. Die Gräber waren mit einfachen Stećci bedeckt. Der Friedhof neben der Kirche wurde vom Mittelalter bis zum Eintreffen der Türken genutzt.

Kirche, Friedhof und Nekropole gehören hier zu einem eng verbundenen historischen Ortsbild. Für die zeitliche Einordnung sind sowohl die mittelalterliche Herkunft von Sv. Petar als auch die Nutzung des Friedhofs bis zum Eintreffen der Türken maßgeblich. Die einfachen Stećci bilden dabei ein eigenständiges Merkmal der Gräber neben der Kirche.

Traditionen

Zu Radovins traditionellem Gesang gehören die Formen orcanje und ganganje. Das KUD Radovin pflegt aktiv die alten traditionellen Bräuche Radovins sowie glagolitische Gesänge.

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Zu Radovins traditionellen Tänzen gehören šetnja, drmeš, ženski stupac und šuljanje.

Die Ortsnamen und Begriffe aus dem traditionellen Gesang und Tanz bleiben in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Orcanje und ganganje stehen für die genannten Gesangsformen; šetnja, drmeš, ženski stupac und šuljanje bezeichnen die vier überlieferten Tanzformen. Das KUD Radovin verbindet die Pflege der Bräuche mit glagolitischen Gesängen.

Landschaft

Von Radovin aus bietet sich ein Blick auf das Velebit-Gebirge. In Radovin gibt es sechs Quellen mit Trinkwasser: Zvirača, Mrzlac, Pinčinac, Bara, Šapot und Vrba.

Im Zuge der touristischen Entwicklung erhielt Radovin einen Fahrradweg.

Die Landschaftsangaben nennen mit dem Velebit-Gebirge einen klaren Blickbezug und mit Zvirača, Mrzlac, Pinčinac, Bara, Šapot und Vrba sechs einzelne Quellen mit Trinkwasser. Der Fahrradweg gehört zu den Veränderungen, die Radovin im Zuge der touristischen Entwicklung erhielt.

Wer Radovin über seine historischen Orte und seine lebendigen Bezeichnungen kennenlernt, begegnet daher mehreren klar benannten Ebenen: Beretinova gradina mit ihren archäologischen Resten, die Kirchen und der Friedhof sowie Gesang und Tanz des Ortes. Ergänzt wird dieses Bild durch den Velebit-Blick, die sechs Trinkwasserquellen und den Fahrradweg.

Weitere Orte finden Sie unter Jovići, Rtina, Ljubač und Razanac.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Ražanac.

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