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Općina Raša: Kultur und Bergbaugeschichte in Ostistrien

Unterkünfte in Općina Raša

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Raša ist eine Siedlung im Osten Istriens und liegt im Gebiet Labinšćina. Die Siedlung befindet sich im Tal der Krapna. Die Krapna ist ein Nebenfluss der Raša. Etwa fünf Kilometer liegen zwischen Raša und Labin. Die Mündung der Raša befindet sich etwa acht Kilometer vom Ort entfernt.

File:St. Barbara Parish in Raša.jpg File:St. Barbara Parish in Raša.jpg Foto: YNovakovic via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Krapna bildet den unmittelbaren Flussbezug der Siedlung, während Labin und die Mündung der Raša zwei weitere geografische Bezugspunkte darstellen. Zusammen mit der Lage in Labinšćina wird Raša dadurch innerhalb des östlichen Istriens räumlich eingeordnet. Die genannten Entfernungen bleiben dabei ungefähre Orientierungswerte für die Beziehung des Ortes zu seinem regionalen Umfeld.

Brestovica liegt im nahen Umfeld von Raša. Standar liegt im umliegenden Gebiet von Raša. Goli befindet sich ebenfalls im umliegenden Gebiet von Raša.

Die drei Ortsbezüge gehören nicht derselben räumlichen Stufe an: Brestovica wird dem nahen Umfeld zugeordnet, Standar und Goli dem umliegenden Gebiet. Diese unterschiedliche Einordnung ist Teil der geografischen Beschreibung von Raša und trennt die unmittelbare Umgebung von weiteren Orten im Umland.

Kultur und Geschichte

Raša ist eine geplante Bergbaustadt, die um einen Tagebau geschaffen wurde. Auf dem Gebiet ihrer Entstehung reicht die Kohlebergbautradition bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Als neue Bergbaustadt wurde Raša 1936–37 errichtet. Die Errichtung dauerte 547 Tage. Am 4. November 1937 wurde die Stadt feierlich eröffnet.

Die Bergbaugeschichte umfasst damit sowohl eine ältere Tradition ab der Mitte des 18. Jahrhunderts als auch die spätere Anlage der neuen Stadt. Raša entstand nicht schrittweise ohne festgelegten städtebaulichen Rahmen, sondern wurde als geplante Bergbaustadt um den Tagebau geschaffen. Die Bauzeit von 547 Tagen und die feierliche Eröffnung am 4. November 1937 markieren die konkrete Entstehungsphase dieser Stadtanlage.

Der Stadtplan trennt Wohnbereiche und öffentliche Bereiche voneinander. Auch Erholungsbereiche und Versorgungsbereiche sind getrennt angeordnet. Die Konstruktion und Gestaltung der Stadt folgen einem modernistischen Ansatz.

Diese Trennung umfasst vier klar benannte Funktionsbereiche: Wohnen, Öffentlichkeit, Erholung und Versorgung. Sie beschreibt nicht nur einzelne Gebäude, sondern die Organisation des gesamten Stadtplans. Der modernistische Ansatz zeigt sich somit in der Konstruktion und Gestaltung ebenso wie in der räumlichen Anordnung der verschiedenen Bereiche.

Krapan liegt in der Nähe von Raša. Der Ort verfügt über eine ältere Kohlenmine und eine ältere Bergbausiedlung. Diese ältere Mine und die Bergbausiedlung bilden den nahen Kontext für Rašas industrielles Erbe.

Mit Krapan ist ein Ort in der Nähe genannt, an dem sich eine ältere Kohlenmine und eine ältere Bergbausiedlung befinden. Beide Bestandteile gehören zum näheren historischen Zusammenhang des industriellen Erbes von Raša. Die Geschichte der neuen Stadt wird dadurch mit einer älteren Bergbau- und Siedlungsstruktur im nahen Umfeld verbunden.

Vižače liegt im weiteren regionalen Umfeld von Raša. Die Burg Dvigrad befindet sich ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld. Auch der Soardo-Bembo-Palast liegt in diesem weiteren regionalen Umfeld. Zum weiteren regionalen Umfeld gehört außerdem das Archäologische Museum Istriens.

Im weiteren regionalen Umfeld werden damit unterschiedliche Kultur- und Geschichtsorte zusammengeführt: Vižače, die Burg Dvigrad, der Soardo-Bembo-Palast und das Archäologische Museum Istriens. Diese Orte erweitern den historischen Bezugsrahmen über Raša und Krapan hinaus, ohne Teil der beschriebenen Stadtanlage oder ihres nahen Umfelds zu sein.

Weitere Ortsseiten finden Sie zu Skitaca, Ravni, Brovinje, Drenje, Viskovici, Kunj, Sveta Marina, Koromacno, Crni, Brgod, Topid, Polje, Trgetari, Raša, Trget, Sveti Bartul, Stanišovi, Most-Raša, Diminici, Barbići und Skvaranska.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Istrien.

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