Ljutići – Geschichte und Wege in Dubašnica
Geschichte
Ljutići gehört zur historischen Gruppe Poganka der Dubašnica-Dörfer. Im umliegenden Gebiet liegen außerdem Stätten aufgegebener Siedlungen. Der historische Raum Dubašnica, zu dem Ljutići gehört, entstand zwischen 1451 und 1463 durch die Ansiedlung kroatischer und Vlah-Familien vom Festland. Ivan VII. Frankapan ließ diese Familien ansiedeln. Für Menschen, die vor der türkischen Bedrohung flohen, wurde Dubašnica zum Zufluchtsort. Die Geschichte des Ortes verbindet daher die Besiedlung durch Familien vom Festland mit der späteren Schutzfunktion des Raums.
Weitere Ortsseiten: Radići, Vantacici, Sveti Vid-Miholjice, Malinska-Dubašnica, Kremenići, Turčić, Porat und Strilčići.
Landschaft
Dubašnica gilt als grüne, fruchtbare und bewaldete Gegend. Ihre Geschichte ist mit Flaumeichenwäldern verbunden, die im fruchtbaren Feld von Dubašnica wuchsen. Der Name Dubašnica geht auf einen einst dichten Eichenwald zurück. Feld und Wald gehören damit zu den prägenden historischen Landschaftsbezügen des Raums: Die Flaumeichen wuchsen im Feld, während der frühere Eichenbestand in der Namensherkunft fortlebt. Die Landschaft verbindet in dieser historischen Betrachtung also das fruchtbare Feld mit dem Wald, der in der Bezeichnung Dubašnica weiter anklingt.
Die Siedler wandelten die Wälder und Weiden von Dubašnica allmählich in kultiviertes Land um. Dieser Prozess veränderte beide genannten Landschaftsformen und verlief schrittweise. Neben dem fruchtbaren Feld und den Flaumeichenwäldern gehören deshalb auch die früheren Weide- und Waldflächen zur Entwicklungsgeschichte Dubašnicas. Kultiviertes Land steht in diesem Verlauf neben den ursprünglichen Wald- und Weideflächen; die Landschaftsgeschichte umfasst somit sowohl die natürlichen Ausgangsformen als auch ihre allmähliche Umwandlung.
Ethnografische Zone
Ljutići ist in die ethnografische Zone Dubašnica einbezogen. Zu dieser Zone gehören Wirtschaftsgebäude in Trockenbauweise. Ihre Dächer sind mit Pflanzenmaterial oder Kanalziegeln gedeckt. Trockenbauweise und die beiden genannten Dachmaterialien sind damit Bestandteile der überlieferten Wirtschaftsgebäude innerhalb dieser ethnografischen Zone.
Wege
Rund um Malinska wurde ein kulturhistorischer Rundwanderweg konzipiert. Er verläuft als Rundweg zwischen sechs Sehenswürdigkeiten und verbindet mehrere kulturhistorische Ziele. Von Ljutići bis zur Kirche St. Peter bei Vehru dauert die Annäherung eine Stunde und 25 Minuten. Die Kirche St. Peter bei Vehru ist von Ljutići aus ein benanntes Ziel dieses Wegezusammenhangs. Der Rundwanderweg und die Annäherung zur Kirche St. Peter bei Vehru bilden dabei die beiden überlieferten Wegbezüge rund um Ljutići und Malinska. Bei der Vorbereitung eines kulturhistorischen Rundwegs können die benannten Sehenswürdigkeiten einzeln notiert werden, damit die Abfolge der Stationen und die vorgesehene Rundform übersichtlich bleiben. Für den Abschnitt zur Kirche St. Peter bei Vehru sollte die angegebene Dauer von einer Stunde und 25 Minuten als eigener Zeitwert in die Tagesplanung eingehen. Vor dem Aufbruch empfiehlt es sich, aktuelle Wegbedingungen und geltende Transportzeiten rechtzeitig vor Reisebeginn zu prüfen; solche Angaben können sich saisonal oder kurzfristig ändern.
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