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Janjina: Weinlandschaft, Küste und Kulturerbe

Unterkünfte in Janjina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Janjina verbindet Weinbau, Küstenorte und ein ungewöhnlich vielschichtiges kulturelles Erbe. Wenn Sie eine Unterkunft in Janjina suchen, können Sie Ihre Wahl daran ausrichten, welche dieser Seiten der Općina Janjina Ihre Reise besonders prägen soll: die Landschaft rund um den Ort, Erlebnisse am Wasser oder historische Spuren auf der Halbinsel Pelješac.

File:Pelješac landscape Janjina.JPG File:Pelješac landscape Janjina.JPG Foto: Aradic-es via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Weinberge, Karst und Küste

Die Općina Janjina ist für Weinberge mit Plavac mali und anderen bekannten Rebsorten bekannt. Rund um Janjina, Popova Luka und Zabrežje wechseln sich die Weinbauflächen mit Macchie und Karst an den Nordhängen der Mataružnica ab. Im Westen des Gemeindegebiets liegen die hügeligen Gipfel und Nordhänge der Rota in Richtung Osobjava und Neretva-Kanal. So treffen in der Landschaft bewirtschaftete Flächen, mediterrane Vegetation und Karst aufeinander.

Auch die Küste hat verschiedene Akzente: Kiesstrände befinden sich in Sreser und Drače. Drače liegt in einer kleinen Bucht, die von einem Archipel aus 13 Inselchen geprägt ist. Das ungewöhnlich warme Meer dort bietet günstige Bedingungen für die Zucht von Fischen und Schalentieren. Janjina liegt etwa 2 km von der Bucht Drače entfernt; dort können Besucher baden und Wassersport betreiben. Die kleine Inselgruppe vor Sreser lässt sich mit Kajaks und kleineren Booten erkunden.

Wer sich für Natur und Landschaft interessiert, findet rund um Janjina etwas mehr als 15 nachgewiesene Orchideenarten. Sie kommen besonders in Olivenhainen und auf trockenem Karst vor; eine kleinere Zahl wächst in Kiefernwäldern. Das Sonderreservat Malostonski zaljev und Malo more umfasst innerhalb der Općina Janjina 921,8 Hektar Meeresfläche. Der Küstenabschnitt vom Kap Rat über die Bucht Stiniva bis zur Bucht Osobjava, einschließlich der Inselchen vor Sreser, ist im kommunalen Raumordnungsplan als wertvoller Kultur- und Naturraum ausgewiesen. In den Gewässern des Pelješac-Kanals im Gebiet von Janjina können Große Tümmler beobachtet werden.

Orte, Wege und Aktivitäten

Wanderwege gehören zur öffentlichen touristischen Infrastruktur der Općina Janjina; markierte Radwege zählen zu ihrer primären touristischen Infrastruktur. Damit lassen sich Spazier- und Radtouren als eigene Schwerpunkte in die Reiseplanung aufnehmen. Für eine Einordnung der Küstenorte bieten sich die unterschiedlichen Schauplätze an: Kiesstrände liegen in Sreser und Drače, während vor Sreser die Inselgruppe mit Kajak oder kleinerem Boot erkundet werden kann. Das Gebiet vor Sreser gilt außerdem als für Surfen und Kitesport geeignet. Die intensive Entwicklung des Kitesports findet auf der anderen Seite des Neretva-Kanals statt.

Auch ein Routenprojekt gehört zur lokalen Orientierung: Die TZO Janjina beteiligte sich in ihrem Gebiet am Projekt „Napoleonov put kroz Pelješac“ („Napoleon's Road through Pelješac“), bei dem eine Route erforscht und nachgezeichnet wurde. Für die Anreise gibt es außerdem eine Alternative mit der Autofähre von Ploče nach Trpanj und anschließend einer etwa 20-minütigen Autofahrt von Trpanj nach Janjina. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fährfahrplan, damit Sie die Überfahrt in Ihre Planung einbeziehen können.

Historische Spuren in Janjina und den Nachbarorten

Im Gebiet von Janjina lässt sich die Besiedlungsgeschichte der Halbinsel Pelješac von der Vorgeschichte über die Illyrer und Römer bis in die Gegenwart verfolgen. Das Ortsbild von Janjina ist durch steinerne eingeschossige Häuser mit Elementen spätbarocker Volksarchitektur geprägt. Auf der Anhöhe Gradina oberhalb des Dorfes befindet sich eine illyrische Wallburg, umgeben von zahlreichen Tumuli. Bei der Kirche des heiligen Stephanus auf dem Friedhof wurden die Mauern einer römischen Villa rustica und Stelen aus dem 1. Jahrhundert gefunden.

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Zu den Überresten der vorromanischen Kirche des heiligen Georg gehören ein spätmittelalterlicher Friedhof und Fragmente einer Altartrennwand mit Flechtornamenten sowie einer Inschrift des Stifters Petar. Der 1465 von der Republik Dubrovnik errichtete Fürstenpalast, der sogenannte „Knežev dvor“, trägt an seiner Fassade das Wappen der Republik und eine Statue ihres Schutzheiligen, des heiligen Blasius. Der Bau der Pfarrkirche des heiligen Blasius begann 1876; die Weihe des neuen Kirchengebäudes wurde am 1. Mai 1878 gefeiert.

Auch die Architektur in Janjina und Popova Luka spiegelt die frühere Präsenz von Seekapitänen und Schiffseignern wider. Die Familie Bjelovučić prägte das maritime Erbe von Janjina; aus ihr gingen etwa 30 Seekapitäne hervor. In Popova Luka waren die Einwohner traditionell als Seefahrer sowie in Landwirtschaft und Weinbau tätig. In Osobjava steht am Straßenrand eine Steinsäule, die für den Fürstenpalast in Dubrovnik angefertigt wurde und als historisches Zeugnis des örtlichen Steinbruchs erhalten blieb.

Ortsseiten: Drače, Janjina, Sreser, Popova Luka und Osobjava.

Weitere verknüpfte Reiseziele: Orebić, Trpanj und Općina Ston.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Peljesac.

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