Popova Luka – Weinberge und historische Ortsbilder
Landschaft
Popova Luka ist eine kleine Siedlung im Landesinneren. Ihre traditionelle Lebensgrundlage verband Seefahrt, Landwirtschaft und Weinbau. Unterhalb des Hügels Gradac liegt der Ort. Popova Luka befindet sich oberhalb des Popovo-Feldes. An den Nordhängen der Mataružnica wechseln sich Weinbergfelder mit Macchie ab. Felsiges Gelände gehört ebenfalls zu diesem Landschaftswechsel.
Die Ortslage wird durch die benannten Bezüge zu Gradac, zum Popovo-Feld und zu den Nordhängen der Mataružnica bestimmt. Dabei stehen landwirtschaftlich geprägte Flächen und naturbelassene Vegetation unmittelbar in derselben Landschaftsbeschreibung nebeneinander. Weinbergfelder, Macchie und felsiges Gelände bilden die unterschiedlichen Bestandteile der Hänge. Auch die Verbindung von Seefahrt, Landwirtschaft und Weinbau gehört zur überlieferten Beschreibung der kleinen Siedlung.
Milakov Luk liegt im nahen Umfeld von Popova Luka. Čerjan liegt ebenfalls in der näheren Umgebung des Ortes. Sveti Ivan befindet sich gleichfalls im nahen Umfeld von Popova Luka. Debeli Brijeg liegt im umliegenden Gebiet. Sveto Trojstvo befindet sich im Umland von Popova Luka. Kremena liegt ebenfalls im umliegenden Gebiet. Sveti Liberan liegt im Umland. Sutmiho liegt im weiteren regionalen Umfeld von Popova Luka.
Geschichte
Popova Luka ist in Dokumenten aus den Jahren 1222/1228 verzeichnet. Ein Landregister führt das Toponym S. Spas. Dieses Register stammt aus dem Jahr 1396. S. Spas könnte sich auf eine Kirche des Heiligen Erlösers beziehen. Spätere historische Spuren dieser Kirche fehlen.
Die Überlieferung nennt damit sowohl den Ortsnamen Popova Luka als auch das ältere Toponym S. Die mögliche Verbindung mit einer Kirche des Heiligen Erlösers bleibt als Vermutung formuliert. Für diese Kirche sind nach der genannten Zuordnung keine späteren historischen Spuren überliefert.
Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit wird erwähnt. Die Erwähnung datiert auf 1805. 1893 wurde am selben Ort eine neue Kirche errichtet. Der Neubau erhielt dieselbe Widmung wie die zuvor erwähnte Kirche.
Zwischen der Erwähnung von 1805 und dem Neubau von 1893 liegen somit zwei unterschiedliche historische Angaben zum selben Kirchenstandort. Maßgeblich ist dabei, dass die spätere Kirche die Widmung der zuvor erwähnten Kirche übernahm.
Siedlungsstruktur
Das Siedlungsgebiet umfasst zwei Kernorte. Die beiden Kernorte heißen Popova Luka und Škrabalići. Zu den benannten Teilen der Siedlung zählen Radulići, Srednje Selo und Šatarići. Škrabalići umfassen außerdem den aufgegebenen Weiler Čanđelovići.
Die Siedlungsbezeichnung umfasst daher neben den beiden Kernorten auch mehrere namentlich erfasste Teile. Čanđelovići nimmt innerhalb dieser Aufzählung eine besondere Stellung ein, da der Weiler als aufgegeben bezeichnet wird. Die Namen Radulići, Srednje Selo und Šatarići ergänzen die Gliederung des Siedlungsgebiets.
In Popova Luka ist ein ländliches Siedlungsensemble verzeichnet. Für Škrabalići ist ein ländliches Siedlungsensemble im östlichen Teil von Popova Luka verzeichnet.
Kultur
Mirine ist in Popova Luka als archäologische Stätte einer villa rustica verzeichnet. Mit Popova Luka sind maritime Familien verbunden. Zu diesen Familien gehörten die Kapitäne Pavo Bokanović und Baldo Bjelovučić.
Die kulturellen Zeugnisse reichen damit von einer verzeichneten archäologischen Stätte bis zu den überlieferten Verbindungen maritimer Familien. Mirine ist dabei mit der Bezeichnung villa rustica verbunden, während Pavo Bokanović und Baldo Bjelovučić zur Gruppe der Kapitäne gehören. Beide Namen gehören zur maritimen Familiengeschichte von Popova Luka.
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