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Cista Provo – Kirchen, Kulturerbe und Karstsenke

Unterkünfte in Cista Provo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

Die Pfarrkirche des heiligen Apostels Petrus in Cista Provo wurde 1914 aus behauenem Stein errichtet. Die Kirche des heiligen Petrus ist außerdem unter dem sakralen Kulturerbe der Gegend aufgeführt.

Auf Gradina oberhalb des Weilers Šitumi steht die 1971 errichtete Kapelle des heiligen Evangelisten Markus. Die Pfarrei Cista Provo wurde am 5. Juli 1987 für unabhängig erklärt.

Damit sind im Ortsbild unterschiedliche kirchliche Bezüge mit jeweils eigener zeitlicher Einordnung verbunden: Die Pfarrkirche gehört in die Baugeschichte des Jahres 1914, während die Kapelle auf Gradina aus dem Jahr 1971 stammt. Der Bezug zum Weiler Šitumi gehört dabei ausdrücklich zur Lagebeschreibung der Kapelle. Die kirchliche Geschichte des Ortes umfasst zudem die spätere Unabhängigkeitserklärung der Pfarrei am 5. Juli 1987.

Geschichte

Der Weiler Madunići ist in Cista Provo eine ländliche Kulturerbeeinheit von lokaler Bedeutung. Das Hügelkastell von Madunići und Blebići ist eine archäologische Lokalität von lokaler Bedeutung in Cista Provo.

Die Gemeinde von Cista Provo bestimmt den 29. Juni, das Fest des heiligen Petrus, zum Gemeindetag des Ortes.

In Madunići treffen dabei zwei verschiedene Formen des ausgewiesenen Kulturerbes aufeinander. Einerseits steht der Weiler selbst als ländliche Kulturerbeeinheit im Mittelpunkt, andererseits verweist das Hügelkastell von Madunići und Blebići auf eine archäologische Lokalität. Beide Einordnungen beziehen sich auf lokale Bedeutung und gehören zur Geschichte von Cista Provo. Der Gemeindetag am 29. Juni führt zusätzlich den Namen des heiligen Petrus im Jahreskalender der Gemeinde weiter.

Die genannten Orts- und Bauwerksnamen bewahren dabei die lokale Bezeichnung: Madunići und Blebići nennen das Hügelkastell, während Gradina und Šitumi den Bezugspunkt der Markuskapelle markieren. So lassen sich sakrale Orte, ein ländlicher Weiler und eine archäologische Lokalität innerhalb der Ortsgemeinde sprachlich und geografisch voneinander unterscheiden.

Umliegendes Gebiet

Visočica liegt im umliegenden Gebiet von Cista Provo. Ebenfalls in diesem umliegenden Gebiet liegen Sidača, Orljača, Babnjača und Sveti Luka.

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Im weiteren regionalen Umfeld von Cista Provo liegen Sveti Stjepan, Sveti Nikola, Sveti Ivan und Gospa Lurdska.

Die Ortsbezeichnungen sind in zwei räumliche Ebenen gegliedert. Zum umliegenden Gebiet gehören Visočica, Sidača, Orljača, Babnjača und Sveti Luka. Davon getrennt ist das weitere regionale Umfeld mit Sveti Stjepan, Sveti Nikola, Sveti Ivan und Gospa Lurdska. Diese Unterscheidung bewahrt die unterschiedliche geografische Beziehung der genannten Orte zu Cista Provo, ohne sie zu einer einzigen Ortslage zusammenzufassen.

Weitere Ortsseiten: Cista Velika, Biorine, Dobranje, Svib.

Geografische Einordnung

Cista Provo liegt in einer Karstsenke auf etwa 260 Metern Höhe. Der Ort befindet sich an einer Straßenkreuzung, die die Route Brnaze–Trilj–Imotski mit der Route Šestanovac–Aržano verbindet.

Die Höhenangabe von etwa 260 Metern beschreibt die Lage in der Karstsenke, während die Straßenangabe die verkehrliche Einordnung des Ortes festhält. Für das Verständnis der Umgebung sind daher sowohl die Geländeform als auch die beiden benannten Routen relevant. Die Verbindung reicht von Brnaze über Trilj nach Imotski und trifft auf die Strecke Šestanovac–Aržano.

Jede dieser Angaben beschreibt einen eigenen Teil von Cista Provo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Cista Provo.

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