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Mihanići: Wanderwege, Tunnel und Ćiro-Trail

Unterkünfte in Mihanići

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wandern und Wege

In Mihanići liegen markierte Wege mit unterschiedlichen Ausgangspunkten, Geländeformen und Zielbezügen. Von Mihanići aus führt ein markierter Wanderweg nach Kuna und Snježnica. Der längste markierte Weg nach Sniježnica beginnt in Mihanići auf etwa 300 Metern über dem Meeresspiegel. Der Mihanići-Zustieg nach Sniježnica beginnt durch einen sehr schmalen Korridor und schneidet stellenweise durch Risse im Fels. Ein großer Teil des Aufstiegs folgt einer österreichisch-ungarischen Trasse, die Anfang des 20. Jahrhunderts für die Beförderung von Kanonen nach St. Elijah angelegt wurde. Auf dieser Strecke liegen Naturraum und historische Nutzung unmittelbar im Verlauf desselben Aufstiegs. Die Route nach Sniježnica verbindet dabei den Start in Mihanići mit einer schmalen Felspassage, Rissen im Gestein und dem Verlauf auf der historischen Trasse. Die Höhenangabe von etwa 300 Metern bezieht sich auf den Ausgangspunkt und bleibt als Näherungswert erhalten.

File:Crkva sv Mihovila Mihanici (01).jpg File:Crkva sv Mihovila Mihanici (01).jpg Foto: Ma ▀ ▄ Ga via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Der Ćiro-Trail bringt einen anderen Ausgangspunkt in den Routenverlauf: Er führt von Vojski do nach Mihanići. Die Strecke ist flach, 3,5 Kilometer lang und dauert in eine Richtung etwa 30 bis 40 Minuten. Vom Ćiro-Trail aus reichen die Ausblicke auf die Hügel und das Feld von Konavle, auf Dörfer und bis zum Meer. Der Ausgangspunkt des Ćiro-Trails ist ausgeschildert; dort stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Bei Wanderungen empfiehlt es sich, die aktuellen Wegverhältnisse vor dem Aufbruch zu prüfen. Länge, Gelände und Streckenverlauf unterscheiden die beiden beschriebenen Wege deutlich voneinander. Vor einer Wanderung sollten aktuelle Wegverhältnisse vor dem Aufbruch geprüft werden; bei öffentlicher Anreise gehören aktuelle Fahrpläne zur Vorbereitung.

Geschichte und Bauwerke

Die baulichen Spuren in Mihanići umfassen sowohl ein einzelnes Tunnelbauwerk als auch einen Abschnitt einer ehemaligen Eisenbahn. Der Mihanići-Tunnel ist 417 Meter lang und in das Grundgestein gehauen. Im Tunnel befindet sich eine Trinkwasserquelle. Beim Bau war der Tunnel das anspruchsvollste Bauwerk des Eisenbahnabschnitts, der in Montenegro endete. Die Länge, das Gestein und die Quelle gehören zu den eigenständigen Merkmalen dieses Bauwerks.

Der Abschnitt der ehemaligen Eisenbahn in Mihanići gilt als herausragendes Industriedenkmal aus dem späten 19. Jahrhundert. Ergänzt wird diese Streckenspur durch die Wasserleitungsroute des Epidauritan-Aquädukts: Sie verläuft durch Mihanići zwischen Pridvorje und Gabrile. So treffen an verschiedenen Bauwerken Eisenbahngeschichte und ältere Wasserversorgung aufeinander, ohne dass es sich um dieselbe Anlage handelt.

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Weitere Orte mit eigenem Eintrag sind Drvenik, Palje Brdo, Vodovađa, Lovorno, Dubravka, Komaji, Pridvorje und Popovići.

Lokaler Genuss

Auf einer schattigen Terrasse bietet OPG Pero Šiša in Mihanići eine Verkostung an, bei der Modrina-Wein aus Plavac mali, lokaler Branntwein, gezuckerte Orangenschalenstäbchen und zuckergeröstete Mandeln zusammenkommen. Zusätzlich steht frisches Gemüse zum Verkauf. Der Wein, die Spirituose und die süßen Beilagen bilden den Verkostungsteil, während das Gemüse ein eigenes Angebot des Betriebs ist.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Konavle.

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