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Beram: Kirchenkunst, Geschichte und Wanderwege

Unterkünfte in Beram

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Beram bewahrt ein strahlenförmiges Straßennetz, das mit seiner antiken Burgsiedlung verbunden ist. Die Siedlung entwickelte sich über früheren römischen Befestigungen und mittelalterlichen Kastellen; ihre historischen Eingänge heißen weiterhin Vela und Mala vrata. Der kegelförmige Hügel von Beram über einem fruchtbaren Tal bot den Rahmen für eine Burgsiedlung. Auf den Ruinen der früheren Wallanlagen von Beram wurden später römische Befestigungen und mittelalterliche Kastelle errichtet.

Das Ortsbild verbindet damit mehrere historische Ebenen: Die Eisenzeit ist durch eine frühe Siedlung vertreten, während die mittelalterliche Anlage durch Befestigungsmauern und einen viereckigen Wehrturm geprägt war. Teile dieser Mauern sind bis heute erhalten. Die beiden überlieferten Ortszugänge Vela und Mala vrata gehören weiterhin zur historischen Struktur Berams.

Weitere Ortsseiten finden Sie zu Lindar, Ježenj, Grdoselo, Vela Traba, Zarecje, Heki, Pazin und Ježenj.

Kultur

Das Sanktuarium der St.-Martins-Kirche in Beram stammt aus dem Jahr 1431. In diesem Sanktuarium sind Wandmalereien von zwei Meistern des 15. Jahrhunderts erhalten. In der St.-Martins-Kirche befindet sich außerdem ein Steinrelief des heiligen Martin und des Bettlers. Als bewegliches Kulturdenkmal ist dieses Relief geschützt.

Die Friedhofskirche St. Mary of the Rocks liegt einen Kilometer nordöstlich von Beram. Die Innenwände der nahe bei Beram gelegenen Kirche St. Mary of the Rocks sind fast vollständig mit gut erhaltenen spätgotischen Fresken bedeckt. Diese Fresken stammen von Meister Vincent of Kastav. Das Fresko „Dance of the Dead“ zeigt Könige, Kaufleute, Kardinäle und den Papst. Die dargestellten Figuren tanzen Hand in Hand mit dem Tod.

Die Kirchen bewahren unterschiedliche Formen mittelalterlicher Kunst. Im Sanktuarium der St.-Martins-Kirche sind die Wandmalereien mit zwei Meistern des 15. Jahrhunderts verbunden, während St. Mary of the Rocks durch die spätgotischen Fresken von Vincent of Kastav geprägt ist. Das Motiv des Totentanzes umfasst weltliche und geistliche Figuren: Könige, Kaufleute, Kardinäle und den Papst.

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Geschichte

In Beram bestand bereits in der Eisenzeit eine Siedlung. Die mittelalterliche Siedlung war von Mauern umgeben, zu denen ein viereckiger Wehrturm gehörte. Von diesen Mauern sind heute Teile erhalten.

Das Vladimir-Gortan-Denkmal in Beram stammt aus dem Jahr 1953. Es hat die Form eines Sarkophag-Stećak. Geschaffen wurde das Denkmal gemeinsam von den Architekten Zdenko Kolacio und Zdenko Sila.

Auch das Denkmal gehört zur zeitlichen Folge der Ortsgeschichte. Es stammt aus dem Jahr 1953 und ergänzt die älteren Spuren der Siedlung, der Befestigungen und der mittelalterlichen Mauern um ein Bauwerk des 20. Jahrhunderts. Seine Form als Sarkophag-Stećak und die gemeinsame Arbeit von Zdenko Kolacio und Zdenko Sila sind dabei fest mit dem Denkmal verbunden.

Natur

Der Wanderweg Pazin–Beram–Pazin 711 führt von Pazin über den Gortanov brijeg nach Beram und kehrt über die Hochebene Santarija und den Wasserfall Pazinski krov nach Pazin zurück. Der beschriebene Weg verläuft größtenteils im Schatten.

Die Route verbindet mehrere benannte Landschaftspunkte in einer Hin- und Rückführung zwischen Pazin und Beram. Auf dem Hinweg liegt Gortanov brijeg, auf dem Rückweg führen die Angaben über die Hochebene Santarija und den Wasserfall Pazinski krov zurück nach Pazin. Der überwiegend schattige Verlauf ist Bestandteil der beschriebenen Wegstrecke.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Pazin.

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