Žbandaj: Kirche, Ortsgeschichte und Lage an der D302

Pfarrkirche und Kirchenstandort

Die Pfarrkirche der heiligen Märtyrer Johannes und Paulus wurde 1595 am Standort eines früheren Sakralbaus erbaut. Der Kirchenstandort hatte schon vor diesem Bau eine sakrale Vorgeschichte. Zu den Merkmalen der Kirche gehören der 20 Meter hohe Glockenturm und das Weihwasserbecken aus dem Jahr 1688. Die Jahreszahl 1595 bezieht sich auf die Errichtung der Pfarrkirche, 1688 auf das Weihwasserbecken. Beide Zahlen stehen deshalb für unterschiedliche Teile des Kirchenstandorts. Der frühere Sakralbau gehört zur Vorgeschichte, der Glockenturm ist durch seine Höhe und das Weihwasserbecken durch sein Jahr 1688 näher bestimmt. Der Glockenturm und das Weihwasserbecken zählen dabei zu den Merkmalen des kulturellen Erbes.

Gründung der Siedlung

Die Siedlung Žbandaj wurde von Juraj Filipin gegründet. Er kam aus Zemunik nahe Zadar mit 40 Familien und gründete die Siedlung an der Stelle eines verlassenen Dorfes. Zemunik nahe Zadar bezeichnet den Herkunftsort des Gründers; der verlassene Dorfplatz bezeichnet den Ort, an dem die neue Siedlung entstand. Die Gründung von Žbandaj ist damit an eine Person, eine Familienzahl und einen konkreten früheren Dorfplatz gebunden. Der verlassene Dorfplatz war der Siedlungsplatz, nicht der Herkunftsort Filipins. Juraj Filipin und die 40 Familien gehören zur Entstehungsgeschichte des Ortes.

Umliegende Orte

Im umliegenden Bereich von Žbandaj liegen Dvigrad Castle und Otočić Sveti Nikola. Ebenfalls in diesem Bereich liegen Otočić Veliki Školj, Otočić Fržital und Sveti Ivan. Auch die Euphrasius-Basilika befindet sich im umliegenden Bereich. Die drei Otočić-Namen stehen dabei neben Dvigrad Castle, Sveti Ivan und der Euphrasius-Basilika als eigenständige Ortsbezüge im Umfeld von Žbandaj.

Weiterer regionaler Bereich

Im weiteren regionalen Bereich von Žbandaj liegen Škaraba und Soardo-Bembo Palace. Dieser Bereich ist weiter gefasst als der umliegende Bereich mit Dvigrad Castle, Otočić Sveti Nikola, Otočić Veliki Školj, Otočić Fržital, Sveti Ivan und der Euphrasius-Basilika. Škaraba und Soardo-Bembo Palace gehören somit zur weiteren regionalen Ebene; die sechs anderen Ortsbezüge bleiben dem umliegenden Bereich zugeordnet. Bei einer Kartenplanung rund um Žbandaj können die beiden räumlichen Bereiche getrennt betrachtet werden.

Lage an der D302

Für die geografische Orientierung liegt Žbandaj an Kroatiens D302 zwischen Poreč und Baderna. Außerdem befindet sich der Ort an einer Kreuzung mit der Straße nach Sveti Lovreč Pazenatički. Die Straßenlage umfasst damit den Abschnitt der D302 zwischen Poreč und Baderna sowie einen zusätzlichen Straßenbezug nach Sveti Lovreč Pazenatički. Für eine Fahrt durch diesen Teil Kroatiens bilden Poreč, Baderna und Sveti Lovreč Pazenatički die drei konkreten Ortsbezüge der Lage. Für die persönliche Routenplanung bleibt die Unterscheidung klar: Die D302 steht für die Verbindung zwischen Poreč und Baderna, die Kreuzung ergänzt die Straße nach Sveti Lovreč Pazenatički.

Weitere Orte für Ihre Kroatienplanung: Tar, Dracevac, Buići, Starići, Bonaci, Filipini, Nova Vas und Mihatovići.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Poreč.

Unterkünfte in Zbandaj vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Beliebteste Reiseziele Kroatien

Kvarner Bucht: Opatija, Lovran, Moscenicka Draga

Istrien: Labin, Porec, Pula

Dalmatien: Dubrovnik, Sibenic, Split

Kroatische Inseln: Brac, Rab, Losinj

Hier findet man jeweils Hotel, Ferienwohnung und Ferienhaus aus mehr als 15.000 Ferienwohnungen und Ferienhäusern und etwa 800 Hotels in Kroatien.