Općina Hrašćina: Sakralbauten und Meteoritengeschichte

Räumliche Einordnung

Die Općina Hrašćina ist eine Gemeinde in der Gespanschaft Krapina-Zagorje in Kroatien. Sie liegt im nordöstlichen Teil der Gespanschaft und an der Grenze zu den Gespanschaften Varaždin und Zagreb. Diese Lage ordnet Hrašćina innerhalb der regionalen Nachbarschaft klar ein. Die Grenzlage zu zwei weiteren Gespanschaften macht die geografische Einordnung der Gemeinde besonders deutlich und eröffnet Ihnen eine regionale Perspektive auf das Ziel.

Zur Umgebung von Hrašćina gehören Velišće, Sardanica, Veliki Ljubenjak und Kam. Alle vier Orte liegen im umliegenden Bereich von Hrašćina. Die vier Ortsbezüge erweitern das räumliche Bild rund um die Gemeinde und helfen Ihnen, Hrašćina in ihrem Umfeld zu verorten.

Sakrale Orte und Kulturgeschichte

Hrašćina besitzt mehrere sakrale Gebäude, die verschiedene historische Schichten sichtbar machen. Dazu zählt ein römischer Grabstein, der in die Statue der heiligen Anna eingearbeitet ist. In Gornji Kraljevec befindet sich die geschützte Kapelle des heiligen Benedikt. In Trgovišće steht die Kapelle Unserer Lieben Frau der Schmerzen aus dem Jahr 1735. Für die kulturhistorische Planung kann diese Jahreszahl als Orientierung für die Kapelle in Trgovišće dienen. Hinzu kommt die Pfarrkirche des heiligen Nikolaus in Hrašćina, die aus dem 17. Jahrhundert stammt. Damit begegnen Ihnen in der Gemeinde sowohl ein antikes Relikt als auch sakrale Bauwerke aus unterschiedlichen Jahrhunderten.

Der römische Grabstein ist dabei kein eigenständiges Gebäude, sondern Bestandteil der Statue der heiligen Anna. Das Ensemble ist ebenfalls kein einzelnes Gotteshaus, sondern ein eigener geschützter Bestandteil des örtlichen Erbes. Für die Planung können Kapellen in Gornji Kraljevec und Trgovišće sowie die Pfarrkirche in Hrašćina berücksichtigt werden.

Der Meteoritenfall von 1751

Hrašćina ist mit dem Hrašćina-Meteoriten verbunden; sein Fall gilt als erster dokumentierter Meteoritenfall und wurde dort am 26. Mai 1751 aufgezeichnet. Viele Menschen beobachteten den Fall, der zu einem wichtigen Ereignis in der Geschichte der Astronomie wurde. Der historische Bezug ist damit sowohl lokal als auch wissenschaftsgeschichtlich gefasst und erweitert den kulturellen Blick auf die Gemeinde um ein außergewöhnliches Ereignis. Der Name des Meteoriten nimmt den Ortsnamen Hrašćina auf. Ebenso lässt sich der 26. Mai 1751 als zeitlicher Anker für die Beschäftigung mit dem Meteoritenfall verwenden.

Zusätzlich wird der 26. Mai seit 2012 als Tag der Gemeinde Hrašćina gefeiert. Der Gemeindetag fällt damit auf denselben Kalendertag, an dem der Meteoritenfall von 1751 aufgezeichnet wurde. Der historische Fall und der Gemeindetag sind zwei unterschiedliche Ereignisse, teilen aber dieses Datum. Für Kulturinteressierte verbindet Hrašćina so sakrale Baugeschichte, ein geschütztes kulturhistorisches Ensemble und die Geschichte der Astronomie.

Eine ergänzende Ortsansicht finden Sie unter Hrašćina.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Krapinsko-Zagorska.

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