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Općina Zagorska Sela: Kultur und Landschaft an der Sutla

Unterkünfte in Općina Zagorska Sela

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Miljana Castle steht auf einer sanften Hanglage nahe der Sutla. Die Anlage entstand durch Ergänzungen im 17. und 18. Jahrhundert und wird für ihre Beziehung zur umgebenden Landschaft geschätzt. Zur Gemeinde gehören die Orte Miljana und Zagorska Sela.

File:Zagorska Sela.jpg File:Zagorska Sela.jpg Foto: Suradnik13 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Hanglage und die Nähe zur Sutla gehören dabei ebenso zum Bild der Anlage wie ihre über mehrere Jahrhunderte gewachsene Baugeschichte. Die Ergänzungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert markieren unterschiedliche Phasen ihrer Entstehung, während die umgebende Landschaft den beschriebenen Charakter von Miljana Castle mitprägt.

Kultur und Geschichte

In Ivanić Miljanski befindet sich die gotische Kapelle des heiligen Apostels Johannes. Ihr Sanktuarium ist gotisch, der Turm wurde 1694 errichtet. In Zagorska Sela steht außerdem eine Pfarrkirche, die der heiligen Katharina geweiht ist.

An der Kapelle lassen sich damit zwei klar benannte Bauteile unterscheiden: das gotische Sanktuarium und der später datierte Turm. Die Jahreszahl 1694 gehört ausdrücklich zur Entstehung des Turms. Ergänzt wird dieses kirchliche Erbe durch die Pfarrkirche in Zagorska Sela, deren Patrozinium dem heiligen Apostel Johannes in Ivanić Miljanski gegenübersteht.

Zum archäologischen Erbe von Zagorska Sela gehören Miljana und Špičak. Špičak liegt oberhalb der Martinskirche in Bojačno und gilt als bedeutende prähistorische Siedlung.

Miljana erscheint in diesem Zusammenhang als Teil des archäologischen Erbes der Gemeinde, während Špičak zusätzlich durch seine Lage oberhalb der Martinskirche in Bojačno gekennzeichnet ist. Die Bezeichnung als prähistorische Siedlung verweist auf eine deutlich ältere Zeitschicht als die genannten Kirchen und die späteren baulichen Ergänzungen von Miljana Castle.

Landschaft entlang der Sutla

Zagorska Sela ist als Teil der historischen Kulturlandschaft entlang der Sutla verzeichnet. Im Gemeindegebiet sind jahrhundertealte Gebäude und Denkmäler verzeichnet.

Die historische Kulturlandschaft verbindet dabei den Flussraum der Sutla mit den im Gemeindegebiet verzeichneten Bau- und Kulturdenkmälern. Jahrhundertealte Gebäude stehen neben archäologischen Spuren, kirchlichen Bauwerken und der über mehrere Epochen ergänzten Anlage von Miljana Castle. So treten in Zagorska Sela unterschiedliche historische Ebenen innerhalb eines gemeinsamen Landschaftsraums zusammen.

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Im Umland von Zagorska Sela liegen Pišečki grad, Spiĉek, Vrenski Zob, Kuna Gora und Bohor. Im weiteren regionalen Umfeld von Zagorska Sela liegt Novi Dvori.

Für die geografische Einordnung ist zwischen dem Umland und dem weiteren regionalen Umfeld zu unterscheiden. Pišečki grad, Spiĉek, Vrenski Zob, Kuna Gora und Bohor werden dem Umland von Zagorska Sela zugeordnet. Novi Dvori liegt dagegen im weiteren regionalen Umfeld. Die Namen bilden damit keine Orte innerhalb der Gemeinde, sondern benennen Räume außerhalb des unmittelbaren Gemeindegebiets in zwei unterschiedlichen regionalen Bezügen.

Backtradition

Zagorska Sela ist mit Babičini kolači verbunden, einem Backwettbewerb, der auf Rezepten basiert, die von Großmüttern und Urgroßmüttern überliefert wurden. In einer Ausgabe war Gostovanjsko prase der Siegerkuchen aus Zagorska Sela.

Bei Babičini kolači steht somit nicht nur das Backen selbst im Mittelpunkt, sondern auch die Weitergabe von Rezepten über Generationen. Die Verbindung zu Großmüttern und Urgroßmüttern beschreibt die überlieferte Grundlage des Wettbewerbs. Bei diesem Wettbewerb gewann Gostovanjsko prase als Kuchen aus Zagorska Sela; die Auszeichnung gehört zu diesem konkreten Wettbewerbskontext.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Krapinsko-Zagorska.

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