Von Split nach Dubrovnik

Dubrovnik Dubrovnik vom Fort Imperial aus gesehen.

Etwa 250 Kilometer liegen zwischen unserer Ferienwohnung bei Trogir und Dubrovnik, wo wir unsere nächste Ferienwohnung gebucht haben. Es fällt uns nicht wirklich schwer die Region um Trogir zu verlassen. Zum einen war die Ferienwohnung nicht wirklich toll und zum anderen brauchen wir das Nachtleben in Trogir und entlang der Strände von Ciovo auch nicht wirklich. Morgens um 9:00 geht’s los Richtung Dubrovnik. Nach Kastela und Split wollen wir entlang der Küstenstraße nach Dubrovnik fahren. Die Ortsteile von Kastela, das sich entlang der Küste über einige Kilometer spannt, sind jeweils nach den Kastellen aus denen die Siedlungen entstanden benannt. Wir entscheiden uns für eine kurze Pause in Kastela Luksic. Immerhin fahren wir schon fast eine halbe Stunde. Wir setzen uns in ein kleines Café das einen Garten im Schatten des Kastell Luksic hat. Eine schöner kühler Platz mit Aussicht aufs Meer, den wir schon bei unserer Besichtigung des Kastells entdeckt hatten. Nach meiner Meinung ist das Café die Sehenswürdigkeit und nicht das Kastell.

Nach einem Kaffe gehen wir wieder auf die Straße Richtung Split. Split durchqueren wir auf der autobahnähnlichen Durchgangsstraße. Ich bekomme gerade noch die Abfahrt auf die Küstenstraße bevor wir auf dem Zubringer zur Autobahn landen. Anfangs war der Verkehr für einen Samstag recht moderat. Vor Omis verwandelte er sich aber in ein Stilleben. Nichts ging mehr. Wir beschlussen kurzerhand, das wir uns einen Weg zur Autobahn suchen. Unser Navi fand auch schnell eine Route von Omis quer durch die Berge hinauf zur Autobahn E65. Durch kleine Ortschaften und zum Teil sehr zerklüftete Berge schlängeln wir uns die Passstraßen hinauf. Kurz nach Seoka kommen wir auf die wirklich gut ausgebaute Autobahn E65.Flott geht es vorbei an Makarska Richtung Ploce. Bei Vrgorac verlassen wir die dort noch im Bau befindliche Autobahn und fahren auf der Landstraße weiter. Nach ein paar Kilometern wird auf großen Schildern das Restaurant Portal angekündigt und wir entschließen uns zu einer Mittagspause.

Restaurant PortalDas Restaurant Portal entpuppt sich wieder einmal als Glücksgriff. Die Spezialität der Hauses ist Peka. Ein dalmatisches Fleischgericht. Peka wird in Eisentöpfen zubereitet die mit Glut und Asche aus dem Grillfeuer bedekt werden. Dabei wird das Fleisch, meist vom Kalb oder Schaf zusammen mit Kartoffeln, Zwiebeln und Karotten in dem Eisentopf gegart. In manchen Regionen gibt es auch Peka vom Tintenfisch. Leider war das Lammpeka schon ausverkauft, so entscheiden wir uns beide für das Kalbspeka. Unter einer offenen Pergola vor dem Restaurant genießen wir ein Bier zu unsere Peka. Die 0,0 Promillegrenze ist ja wieder aufgehoben worden. Wieder einmal ein einfaches Gericht, das aber klasse schmeckt. Es ist allerdings kein leichtes Gericht. Viel Fleisch am Knochen und auch teilweise viel Fett. Als leichte Zwischenmalzeit sicherlich nicht geeignet.

Die Azura von P&O Cruises in DubrovnikVom Restaurant Portal aus fahren wir hinunter in das Delta des Neretva, das bei Ploce beginnt. Das Grün ist nach den kargen Berglandschaften besonders kräftig und überall am Straßenrand kann man Gemüse und Obst kaufen. Bei Komarna, wo die Brücke hinüber nach Peljesac entsteht, beginnt der Aufstieg zum Grenzübergang nach Bosnien-Herzegowina. Wir sind überrascht wie schnell sich die Region dort um die kleine Ortschaft Neum entwickelt hat. Jede menge Neubauten und leider auch einige große Hotelkomplexe. Bei der Ankunft in Dubrovnik sind wir beeindruckt von der Brücke über den Hafen von Dubrovnik. Ein riesiges Kreuzfahrtschiff von P&O Cruises, die Azura, verlässt gerade den Hafen. Beeindruckend diese Kreuzfahrtriesen. Dank unseres Navi finden wir unsere Ferienwohnung in Dubrovnik schnell. Die freundliche Vermieterin zeigt uns unsere Ferienwohnung. Welch ein Unterschied zur letzten Wohnung. Alles komplett ausgestattet, sauber und adrett. Sogar eine Klimaanlage ist vorhanden. Super!

Foto: Dago - go-kroatien.de

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