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Dubrovnik: Spaziergang auf der Stadtmauer 2010

Vom Fort Imperial zur Stadtmauer

Die Altstadt von Dubrovnik erkundeten wir zunächst von der Aussichtsplattform am Fort Imperial, das wir mit der Seilbahn erreicht hatten. Danach entschieden wir uns für den Rundgang auf der Stadtmauer. Der Eintritt kostete bei unserem Besuch 70 Kuna; damals erschien uns der Betrag angesichts des Ausblicks gerechtfertigt. Für eine erste Orientierung über den historischen Stadtkern ergänzte der Blick von oben unseren Spaziergang durch die engen Gassen.

Dubrovnik, auf der Stadtmauer rund um die Altstadt Dubrovnik, auf der Stadtmauer rund um die Altstadt Foto: go-kroatien.de

Verlauf und Aussicht über die Altstadt

Blick auf die Festung von der Stadtmauer in DubrovnikDer Aufstieg begann über eine lange, steile Treppe. Bei unserem Besuch führte der Rundgang gegen den Uhrzeigersinn. An einigen Stellen gab es Platz, um Fotos zu machen oder den Blick zu genießen, ohne den Weg zu blockieren. Von oben sahen wir die Dächer und Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum ebenso wie den Hafen, die Restaurants an der Küste und die Badeplätze an der Außenseite der Mauer.

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Fotopausen, Sonne und Treppen

Alte Steinhäuser in Dubrovnik. Gesehen von der Stadtmauer aus.Für eine komplette Runde mit Fotopausen nannten wir damals eine Dauer von ungefähr drei Stunden. Sitzgelegenheiten und Cafés am Weg boten Rastpunkte; an manchen Stellen war der Weg steil und die Treppen verlangten Trittsicherheit. Auf längeren Abschnitten lag die Mauer in der Sonne. Bei unserem Besuch erwies sich der leichte Wind als trügerisch, sodass Wasser und Sonnenschutz nützlich waren.

Meine Frau Sabine auf der Stadtmauer in DubrovnikWir genossen die Aussicht auf Dubrovnik sowie die Seeseite der Befestigung. An mehreren Punkten ließ sich der Rundweg verlassen, um wieder in die Altstadt hinunterzugehen. Die Strecke zeigte die Stadt aus einer anderen Perspektive als der Rundgang durch die Gassen: Hafenbecken, Küstenfelsen und Dächer lagen unterhalb des Wehrgangs. Zum historischen Stadtkern von Dubrovnik gehören Festungsbauten, Steinhäuser und enge Gassen. Mit der Seilbahn gelangten wir zuvor zum Fort Imperial.

Nach dem Rundgang wollten wir in der Altstadt essen gehen, entschieden uns wegen der damaligen Preise und eines Restauranttipps aber dagegen. Der Besuch auf der Mauer blieb wegen der Fotomotive und der wechselnden Blicke über Stadt und Meer in Erinnerung.

Für längere Aufenthalte stehen Unterkünfte in Dubrovnik zur Wahl; die Altstadt und das Umland bieten unterschiedliche Ausgangslagen.

Dagobert Wiedamann