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Routen der Unterirdischen Geheimnisse

Die nordöstlichen Themenrouten Kroatiens führen unter anderem durch Bjelovar, Đurđevac, Virovitica, Garešnica, Kutina und Novska. Zu den Stationen gehört das Schutzgebiet Lonjsko polje an der mittleren Save. Krapje und Čigoč zeigen zwei verschiedene Seiten der Posavina: traditionelle Holzbauten und ein Dorf, in dem Weißstörche zum Ortsbild gehören. Von Zagreb aus liegt die Flusslandschaft südöstlich der Hauptstadt.

Routen der Unterirdischen Geheimnisse Auf herrlichen Wanderwegen zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Routen der Unterirdischen Geheimnisse entdecken Foto: www.go-kroatien.de

Krapje: Posavina-Holzhäuser

Krapje trägt den Titel „Dorf des architektonischen Erbes“. Häuser aus Eichenholz prägen den Ort; einzelne Gebäude sind mehr als 200 Jahre alt. Viele Häuser sind zweigeschossig, eine Bauform, die an das Leben in einer regelmäßig überfluteten Flusslandschaft angepasst wurde. Die lineare Anordnung der Gebäude folgt der Straße entlang der Save. Das Besucherzentrum befindet sich in einem restaurierten Holzhaus und vermittelt Informationen zum Dorf und zum Schutzgebiet. Der Naturpark führt weitere Besucherzentren in Čigoč und Repušnica. Seine Programme umfassen Angebote für Kinder sowie Ausflüge für Erwachsene; dadurch unterscheiden sich die möglichen Stationen nach Dorf und Landschaftsschwerpunkt.

Čigoč: Weißstörche im Dorf

Čigoč wurde 1994 als erstes Europäisches Storchendorf ausgezeichnet. Weißstörche nisten auf Häusern und Scheunen; ihre Nähe zu den bewohnten Höfen prägt das Dorf. Die Störche gehören zur Kulturlandschaft der Save-Niederung, in der Dörfer, Feuchtgebiete und landwirtschaftlich genutzte Flächen eng beieinanderliegen.

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Flussauen und Schutzgebiet

Lonjsko polje umfasst Feuchtgebiete und Überschwemmungsflächen entlang der Save. Mit 50.650 Hektar gehört es zu den größten geschützten Feuchtgebieten im Donaubecken. Im Naturpark wurden 250 Vogelarten registriert, 134 davon brüten dort. Zu den bekannten Arten zählen Weißstörche, Schwarzstörche und Seeadler. Die Wiesen werden durch die wiederkehrenden Hochwasser des Flusses geprägt; sie sind jährlich etwa 30 bis 100 Tage ganz oder teilweise überflutet. Traditionell werden Weideflächen nach dem Rückgang des Wassers genutzt. In bestimmten Bereichen hinter den Deichen ist motorisierter Verkehr ausgeschlossen. Das Schutzgebiet Lonjsko polje verbindet so Naturraum und menschliche Nutzung in einer Landschaft, die sich vom städtischen Zagreb und den Posavina-Dörfern unterscheidet.